Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou, seine Familie und die zugehörigen Beteiligungsgesellschaften sagten nach Angaben des Unternehmens zu, mit ihrem Anteil von 15,3 Prozent für das Angebot zu stimmen. Die Eigentümerstruktur soll nach der Übernahme die europäischen Vorgaben für Fluggesellschaften erfüllen. Die bisherigen Aktionäre, darunter die Familie Haji-Ioannou, sollen demnach zwischen 45,1 und 49,9 Prozent halten. Bis zu fünf Prozent sollen über einen EU-Treuhänder auf Beschäftigte entfallen. Apollo übernimmt den verbleibenden Anteil, maximal 49,9 Prozent.
Investor unterstützt bisherige Strategie
Apollo kündigte an, die bestehende Strategie und das Management zu unterstützen. Zusätzliches Kapital soll unter anderem in Erlössteuerung, Zusatzgeschäft, Kundenbindung, Streckennetz und Vertrieb fließen. Auch Easyjet Holidays solle weiter wachsen, heißt es.
Easyjet-Chef Kenton Jarvis bezeichnete Apollo als starken Partner für die geplante Expansion. Verwaltungsratschef Stephen Hester erklärte, das Angebot berücksichtige den Wert des Unternehmens und biete den Aktionären einen unmittelbaren und sicheren Erlös.
