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30. September 2020 | 13:55 Uhr
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US-Kreuzfahrtstopp könnte Ende Oktober vorbei sein

Nach Berichten von US-Medien soll die zum 1. Oktober auslaufende sogenannte "No Sail Order" um einen Monat verlängert werden. Damit habe sich die US-Regierung gegen die Gesundheitsbehörde CDC durchgesetzt, deren Chef eine Verlängerung der Aussetzung von Kreuzfahrten von US-amerikanischen Häfen bis Mitte Februar erreichen wollte.

Seit dem Lockdown im März hatte die CDC ihre "No Sail Order" zweimal verlängert, so dass sie aktuell am 30. September enden würde. Nun berichten mehrere Quellen unter Berufung auf Insider, dass der Kreuzfahrtstopp um einen Monat verlängert werde und zum 31. Oktober auslaufen soll.

Damit habe sich das Weiße Haus gegen den Leiter der US-Gesundheitsbehörde, Robert Redfield, durchgesetzt, der bis zum 15 Februar keine Kreuzfahrten zulassen wollte. US-Vizepräsident Mike Pence habe dies bei einem Treffen als unverhältnismäßig abgelehnt, heißt es.

In den vergangenen Monaten war es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen der Regierung von Donald Trump und der CDC gekommen. Trump hatte von der CDC empfohlene Maßnahmen zum Infektionsschutz wiederholt öffentlich kritisiert.

Die US-Kreuzfahrtindustrie hatte sich über den Kreuzfahrtverband Clia bereits Ende August in einer Selbstverpflichtung bereiterklärt, bis Ende Oktober keine Kreuzfahrten von US-Häfen aus zu starten. Nun sieht es so aus, als könnten die ersten Schiffe im größten Kreuzfahrtmarkt der Welt im November wieder ablegen. 

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