Veranstalter sagen Reisen ins südliche Afrika ab
Nach der Einstufung von acht Ländern im südlichen Afrika als Corona-Virusvariantengebiete sagen TUI, DER Touristik, Studiosus und Chamäleon die nächsten geplanten Reisen ab. Die aktuellen Zeithorizonte für die Reiseabsagen ist unterschiedich.
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Veranstalterreisen ins südliche Afrika, hier Kapstadt, finden in den nächsten Wochen nicht statt
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Während TUI mitteilt, dass der Konzern für den Rest des Jahres Reisen nach Südafrika, Namibia, Botswana und Simbabwe absagt, gilt diese Regelung bei den Veranstaltern von DER Touristik vorerst nur für Reisen mit Beginn bis zum 15. Dezember. Offenbar hofft die Rewe-Tochter noch, die wichtige Weihnachtssaison für Reisen ans Kap retten zu können.
Von Chamäleon-Chef Ingo Lies heißt es, der Veranstalter habe sämtliche Südafrika-Gäste nach Hause gebracht. Über 50 Reisende seien zurück nach Deutschland geflogen worden. Der Veranstalter sagt nun alle Abreisen bis Mitte Januar ins südliche Afrika ab.
Studiosus teilt mit, eine Gruppe von Marco Polo habe am 26. November abends planmäßig die Rückreise ab Windhoek angetreten, eine weitere Marco-Polo-Gruppe habe am 27. November ihre Reise in Victoria Falls/Simbabwe beendet und sei dann über Johannesburg nach Hause geflogen. Die Rückflüge hätten vor der Hochstufung der genannten Länder als Virusvariantengebiet begonnen.
Auch in den nächsten Tagen sollten Gäste von Studiosus und Marco Polo ins Südliche Afrika starten. Unter Verweis auf die Neubewertung des RKI und die damit einhergehenden Reisewarnungen sehe man sich aber gezwungen, die Reisen abzusagen. Da Studiosus nicht von einer raschen Verbesserung der Situation ausgehen könne, werde man auch die für den Jahreswechsel geplanten Reisen in die Region absagen.
Christian Schmicke