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13. Januar 2019 | 12:50 Uhr
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Verdi weitet Streik am Dienstag auf acht Flughäfen aus

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi schickt sich an, beim Streik des Sicherheitspersonals am Dienstag einen großen Teil des Flugbetriebs in Deutschland lahmzulegen. Nicht nur am Frankfurter Flughafen will das Sicherheitspersonal am Dienstag streiken. Neben dem größten deutschen Airport sind sieben weitere Flughäfen betroffen. Reisende müssen dort am Dienstag mit massiven Einschränkungen im Flugbetrieb rechnen. Es handelt sich um die Airports in München, Hamburg, Leipzig/Halle, Dresden, Erfurt, Hannover-Langenhagen und Bremen.

Für Deutschlands zweitgrößten Flughafen München kündigt Verdi Arbeitsniederlegungen von 350 Mitarbeitern in der Zeit von 3:30 Uhr am Morgen bis 20 Uhr abends an. Der Ausstand in Hamburg beginnt um Mitternacht. Am Flughafen Leipzig/Halle soll der Streik die Zeit zwischen 4 und 18 Uhr betreffen. In Dresden will das Personal von 3 bis 21 Uhr streiken und in Erfurt von 6 bis 22 Uhr. Am Flughafen Hannover-Langenhagen und in Bremen hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ebenfalls zu 24-stündigen Warnstreiks aufgerufen, die am Dienstag um 0 Uhr beginnen sollen.

Der Flughafenverband ADV schätzt, dass der Warnstreik rund 220.000 Reisende trifft. Hinzu kämen weitere Passagiere an anderen Flughäfen, von denen keine Flüge zu den sechs bestreikten Airports abheben können.

Erst am Donnerstag waren im Zuge eines Warnstreiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Köln-Bonn, Düsseldorf und Stuttgart zu mehr als 600 Flugstreichungen geführt. Am Montag davor hatte das Sicherheitspersonal in Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld die Arbeit niedergelegt.

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