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14. Mai 2020 | 16:30 Uhr
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Verkehrsminister will Busbranche mit 170 Millionen helfen

Die Busbranche sei vom Lockdown besonders betroffen, sagt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Deshalb habe er ein entsprechendes Rettungskonzept an Finanzminister Olaf Scholz (SPD) übermittelt. Scheuer hatte bereits zuvor erklärt, dass er sich für Nothilfen für die Busbranche einsetzen wolle, um eine Pleitewelle zu verhindern.

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Die Lage der mittelständisch geprägten Branche habe sich wegen der einschneidenden Beschränkungen in der Corona-Krise dramatisch zugespitzt, nachdem Personenverkehr und Bustouristik komplett zum Erliegen gekommen waren. Für viele Unternehmen sei dies nach Branchenangaben existenzbedrohend, weil die hohen Fixkosten auch bei Einstellung des Betriebs blieben. So müsstenKredite für Fahrzeuge weiterhin getilgt werden.

Eigentlich unterscheidet sich das Problem der Busbranche nicht grundsätzlich von dem der Gastronomen, Hoteliers, Kreuzfahrtreedereien, Airlines und andern touristischen Unternehmen. Dass die Busbranche nun Schützenhilfe durch den Bundesverkehrsminister erhält, dürfte unter anderem daran liegen, dass viele Busunternehmen zweigleisig fahren und neben dem touristischen auch ein lokales Geschäft im Linienverkehr oder mit Schulbussen betreiben. So hatte der Minister gegenüber der Nachrichtenagentur DPA betont, dass er mit der Finanzspritze auch die Wiederaufnahme der Schülerbeförderung unterstützen wolle.

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