Warum der BER in Sachen Flugchaos unauffällig blieb
Mallorca wirbt für Miteinander von Gästen und Einwohnern
Mit der Kampagne "Ich für dich, du für mich" will die Insel Mallorca das gute Miteinander von Gästen und Einheimischen stärken. Die Organisatoren setzen dabei auf Respekt statt Verbote. Veranstalter und Reisebüros können sich anschließen und die Botschaft an ihre Kunden weitergeben. Dabei geht es etwa um Rücksicht im Alltag, den Schutz von Natur und Kultur und die Unterstützung lokaler Anbieter. Reise vor9
Ausgerechnet der als Pannen-Airport gebrandmarkte Flughafen BER tauchte in den Schlagzeilen des Flugchaos-Sommers kaum auf. "Seit 15 Jahren wachen die Mitarbeiter morgens auf und hören, wir sind die Deppen der Nation. Jetzt sehen sie, dass sich die Wahrnehmung ändert. Wir haben alle sehr hart dafür gearbeitet", sagt Airport-Chefin Aletta von Massenbach. Gleichwohl lagert auch am Hauptstadtflughafen noch eine "niedrige vierstelligen Zahl" verlorengegangener Koffer. Täglich kämen bis zu 350 dazu. Doch immerhin gingen mittlerweile "mehr raus als reinkommen". Zeit