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21. November 2019 | 07:00 Uhr
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Wie NCL die Routenplanung zur Ertragsoptimierung nutzt

Statt Brot- und Butter-Destinationen, wie es aus seiner Sicht die Kanaren und die Bahamas sind, will der CEO der Norwegian Cruise Line Holdings, Frank Del Rio (Foto), künftig noch stärker Hochpreisdestinationen wie etwa Alaska ansteuern. Auch das Mittelmeer steht bei ihm hoch im Kurs – allerdings nicht in erster Linie für europäische Gäste, sondern für Australier, Asiaten und Südamerikaner.

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Frank del Rio will mehr "High-Yield"-Destinationen anfahren

Wer weit fliege, um aufs Schiff zu gehen, habe eine höhere Ausgabebereitschaft, sagte del Rio laut dem US-Fachportal "Travel Weekly". In der nächsten Saison will der NCL-Chef mit der "Bliss", der "Joy" und der "Sun" gleich drei Schiffe auf Alaska-Routen schicken. Und damit die Hochpreisregion möglichst lange Gewinne liefert, wurde zudem die Saison verlängert. Alaska sei traditionell von Juni bis August angelaufen worden, so  del Rio.  Nun beginne man damit bereits im April und fahre dort bis August. So habe man die ursprünglich dreimonatige Saison auf ein halbes Jahr ausgedehnt.

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