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26. Februar 2024 | 16:01 Uhr
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Zahl der Auslandsreisen nähert sich Vorkrisenniveau

Die Zahl internationaler Auslandsreisen hat laut dem World Travel Monitor von IPK 2023 ein Wachstum um 33 Prozent und die Reisen liegen nun noch um zwölf Prozent unter dem Niveau des Jahres 2019. Wachstumstreiber war die Rückkehr asiatischer Reisender.

Chinesische Touristen vor dem Römer in Franfkurt

Asiatische Touristen, hier vor dem Frankfurter Römer, trieben 2023 das Wachstum im internationalen Tourismus 

Die Zahl der Reisen aus Asien stieg 2023 im Vergleich zum Vorjahr um gut 140 Prozent. Verglichen mit 2019 ergibt sich allerdings immer noch ein Rückstand von 37 Prozent. Reisen der Europäer legten im Vergleich zu 2022 um 18 Prozent zu, die der Nord-Amerikaner um 31 Prozent und die der Lateinamerikaner um 27 Prozent. 2023 wurden die meisten Auslandsreisen von US-Amerikanern unternommen – gefolgt von Reisenden aus Deutschland und Großbritannien. Diese drei volumenstärksten Quellmärkte stellten nach Angaben der Marktforscher von IPK zusammen fast ein Drittel des gesamten weltweiten Auslandsreisevolumens im vergangenen Jahr dar.

Spanien hat die meisten Reisenden

Spanien liegt mit einem Anteil von knapp zehn Prozent erneut auf dem ersten Rang der meistbesuchten Reiseziele weltweit in 2023. Auf Platz zwei folgen die USA. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Marktanteil von Urlaubsreisen erneut angestiegen. Drei Viertel aller weltweiten Auslandsreisen in 2023 waren demnach Urlaubsreisen. Innerhalb dieses Segments sind Sun-&-Beach-Urlaube und Städtereisen mit je einem Drittel Marktanteil die beiden Haupturlaubsarten. Auf Rang drei folgen Rundreisen. Auffällig ist laut IPK, dass sich die Marktanteile dieser drei Urlaubsarten im Verlauf der letzten drei Jahre unterschiedlich entwickelt haben, nun aber wieder ähnlich zu 2019 sind. Hauptmotive für Urlaubsreisen im Ausland waren in 2023 Entspannung, Sightseeing, gute Küche und Shopping.

Flugtarife treiben Preise nach oben

Wenig überraschend wurden über 60 Prozent aller Auslandsreisen mit dem Flugzeug unternommen. Als Folge gestiegener Reisepreise vor allem im Flugbereich zeigen auch die Reiseausgaben für 2023 einen überdurchschnittlichen Anstieg, während die durchschnittliche Aufenthaltsdauer stabil bei etwa neun Nächten blieb. Bei der Befragung der Reisenden, welche Faktoren ihnen am besten beziehungsweise am schlechtesten gefallen haben, wird sowohl im Positiven wie auch Negativen vorrangig das Preis-Leistungs-Verhältnis genannt. Weitere Faktoren, die den Reisenden wichtig sind, sind Unterkunft, das gastronomische Angebot sowie landschaftliche Gegebenheiten im Reiseziel.

Die im Rahmen des World Travel Monitors aktuell erfassten Auslandsreiseabsichten für die nächsten zwölf Monate wertet IPK auf allen Kontinenten positiv. Sie seien "Grundlage für eine vollständige Erholung in nahezu allen Bereichen bis Ende 2024", heißt es.

Christian Schmicke

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