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13. November 2020 | 15:02 Uhr
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Zweiter Lockdown lässt Luftverkehr dramatisch einbrechen

Das Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen lag in der ersten Novemberwoche nur knapp über zehn Prozent des Vorjahresmonats. Die Lage für Airlines und Flughäfen verdüstert sich zunehmend.

Flughafen Memmingen

Vor allem die kleineren deutschen Airports, hier Memmingen, geraten an ihre finanziellen Grenzen

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Der Rückgang um 88 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeige, dass die Flaute im Flugverkehr dramatische Züge annehme, sagt der Geschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel. Alle Ver­kehrs­kenn­zah­len seien rück­läu­fig. Das betreffe die Sitz­platz­an­ge­bote, die Aus­las­tung in den weni­gen noch flie­gen­den Flug­zeu­gen und die Luft­ver­kehrs­nach­frage und Buchungs­zah­len ins­ge­samt.

Die Flug­hä­fen ver­lö­ren jeden Tag zehn Mil­lio­nen Euro und die Situa­tion ver­schärfe sich von Tag zu Tag, erklärt der ADV-Chef, um erneut "nicht rück­zahl­bare Zuschüsse zur wirt­schaft­li­chen Sta­bi­li­sie­rung“ für die Airports einzufordern. Der Winter werde für die Bran­che zum erneu­ten Belas­tungs­test, so Beisel.

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