Mit der Umfirmierung zieht Generali in Deutschland die rechtlichen Unternehmensnamen mit dem bereits eingeführten Markenauftritt gleich. Redion bündelt die bisherigen Aktivitäten von Europ Assistance und Generali Employee Benefits, kurz GEB, auf einer gemeinsamen globalen Plattform.
Die Marke wird in Deutschland bereits seit Mai in der Kommunikation und an den Kontaktpunkten mit Kunden und Partnern verwendet. Seit Anfang Oktober ist sie nun auch in den offiziellen Firmierungen der betreffenden Gesellschaften verankert.
Verträge und Leistungen bleiben bestehen
Für bestehende Versicherte und Privatkunden soll der Namenswechsel nach Unternehmensangaben keine Auswirkungen haben. Tarife, Vertragsbedingungen und Leistungen gelten unverändert weiter, heißt es. Auch die bekannten Notruf- und Servicenummern sowie die Ansprechpartner in den deutschen Servicezentralen bleiben bestehen.
Deutschland-Chef Tim Schmidt sieht in der einheitlichen Marke vor allem Vorteile für Geschäftspartner. Das Angebot aus Assistance und Employee Benefits solle übersichtlicher gebündelt und die internationale Leistungsfähigkeit deutlicher dargestellt werden.
Globale Plattform mit 12.000 Mitarbeitern
Redion gehört zur Generali-Gruppe und ist in mehr als 190 Ländern aktiv. Die Plattform beschäftigt über 12.000 Mitarbeiter und kommt nach Unternehmensangaben auf ein jährliches Geschäftsvolumen von 5,8 Milliarden Euro.
Zum Angebot zählen Reiseversicherungen, medizinische Assistance, Gesundheits- und Mobilitätsleistungen sowie Lösungen für Mitarbeiterabsicherung und betriebliche Vorsorge. Hinzu kommen globale B2B2C-Programme. Im Reisevertrieb spielt das Geschäft über Reisebüros in Deutschland bislang kaum eine Rolle. Reiseschutz wird vor allem über Veranstalter und touristische Leistungsträger in deren Angebote integriert sowie über Kreditkarten- und Finanzprodukte vertrieben. An dieser Strategie soll sich mit dem Wechsel zu Redion nichts ändern.