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25. August 2026 | 16:31 Uhr
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Caravan Salon rückt Tourismusgeschäft in den Fokus

Caravaning entwickelt sich vom Nischensegment zu einem Geschäftsfeld für Tourismusunternehmen und Destinationen. Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf diskutiert die Branche vom 31. August bis 2. September über Investitionen, regionale Wertschöpfung, Outdoor Hospitality und neue Zielgruppen.

Caravan Salon Düsseldorf

Beim Caravan Salon Düsseldorf wird die Bedeutung des Caravaning-Segments für die Touristik diskutiert 

Der Campingboom zieht zunehmend Investoren, Kommunen und klassische Tourismusunternehmen an. Stellplätze werden ausgebaut, neue Beherbergungskonzepte entstehen und auch Hotelgesellschaften beschäftigen sich mit Camping und Outdoor Hospitality. Diese Entwicklung steht im Mittelpunkt des Konferenzprogramms "Destination Zukunft" beim Caravan Salon, der vom 28. August bis 6. September in Düsseldorf stattfindet.

An den drei Konferenztagen geht es um regionale Wertschöpfung, Infrastruktur und Investitionen, Digitalisierung sowie neue Geschäftsmodelle. Beteiligt sind neben dem Caravaning-Industrie-Verband unter anderem der ADAC, der Deutsche Tourismusverband, der Deutsche Wanderverband und der Travel Industry Club.

Kommunen investieren in Stellplätze

Den Auftakt bildet am 31. August der Deutsche Stellplatztag. Im Mittelpunkt stehen Finanzierung, Förderung und die professionelle Entwicklung von Stellplätzen. Für Kommunen und Destinationen stellt sich dabei die Frage, wie sich die wachsende Nachfrage wirtschaftlich nutzen lässt.

Anschließend beschäftigt sich die Innovation Stage mit Fahrzeugtechnik, Energieversorgung, Digitalisierung und Plattformen. Damit geht der Blick über das eigentliche Campingprodukt hinaus auf die Infrastruktur und Dienstleistungen rund um mobiles Reisen.

Hotellerie und Caravaning rücken zusammen

Wie stark sich die Grenzen zwischen klassischen Tourismusangeboten und Caravaning verschieben, zeigt das Beispiel Falkensteiner. Die vor allem für Hotels und Resorts bekannte Falkensteiner Michaeler Tourism Group investiert in Camping und Outdoor Hospitality. Camping-Chef Gerald Haberhauer diskutiert beim Format "Travel Industry meets Caravaning Industry" mit ADAC-Reisevertriebschef Andreas Neumann und dem Vizepräsidenten des Caravaning Industrie Verbands (CIVD) Holger Siebert, über neue Geschäftsfelder und Veränderungen im Reiseverhalten.

Beim "Camping Destination Day" geht es zudem darum, wie Destinationen aus dem Trend konkrete Angebote entwickeln können. Das Wacken Open Air dient dabei als Beispiel dafür, wie für Zehntausende Besucher zeitweise eine komplette Campinginfrastruktur aufgebaut wird. DTV-Präsident Reinhard Meyer bringt die Perspektive des Deutschlandtourismus ein.

Outdoor-Tourismus sucht neue Zielgruppen

Sport und Natur als Treiber der Destinationsentwicklung stehen ebenfalls auf dem Programm. Beim Symposium "Natur Tourismus Zukunft" beteiligen sich unter anderem Luxemburgs Wirtschafts- und Tourismusminister Lex Delles und Max Hartung von der Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Zum Abschluss richtet das Fachforum "Young Hiking" den Blick auf jüngere Zielgruppen. Gemeinsam mit dem Deutschen Wanderverband geht es darum, wie Destinationen Wandern und Naturerlebnisse für eine neue Generation weiterentwickeln können.

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