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1. September 2026 | 15:11 Uhr
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Touristiker engagieren sich für Flutopfer in Nepal

Nach der Flutkatastrophe in Nepal starten mehrere touristische Akteure Hilfsaktionen. Chamäleon will mit lokalen Partnern 30 Häuser für betroffene Familien bauen und sammelt dafür Spenden. Intrepid Travel unterstützt über eine Stiftung die Hilfe des Roten Kreuzes und verdoppelt Spenden bis zu einer festgelegten Summe. Auch Exodus Adventure Travels und die Sherpa Hospitality Group sammeln Geld.

Symbol Liebe Herz Spende Foto iStock Kieferpix

Touristische Anbieter sammeln Spenden für Nepal und stocken sie auf

Chamäleon setzt bei den Maßnahmen für Nepal auf konkrete Aufbauhilfe. Der Berliner Veranstalter will gemeinsam mit Partnern vor Ort möglichst schnell 30 Häuser für Familien errichten, die durch die Fluten ihr Zuhause verloren haben. Gründer Ingo Lies verbindet nach eigenen Angaben seit 30 Jahren eine enge Beziehung mit Nepal.

Den Anstoß für die Aktion gab eine Spende über 10.000 Euro von Johannes Frangenberg, dem Gründer des Japan-Spezialisten JF Tours und langjährigem Partner von Chamäleon. Zu diesem Zeitpunkt habe noch gar nicht festgestanden, wie die Hilfe aussehen solle, berichtet Lies. Die Chamäleon Stiftung ruft inzwischen zu weiteren Spenden für das Bauprojekt auf.

Intrepid unterstützt das Rote Kreuz

Auch Intrepid Travel hat über die gemeinnützige Intrepid Foundation einen Spendenaufruf gestartet. Das Unternehmen verdoppelt eingehende Spenden bis zu einem Gesamtbetrag von 200.000 australischen Dollar, rund 123.000 Euro. Die Mittel gehen über das Australische Rote Kreuz an die humanitäre Hilfe des Nepalesischen Roten Kreuzes.

Finanziert werden sollen unter anderem Notunterkünfte, Wasser- und Sanitärversorgung, Hygienemaßnahmen, Erste Hilfe, Gesundheitsdienste und direkte finanzielle Unterstützung für Betroffene. Intrepid bietet etwa zwei Dutzend Reisen in Nepal an und arbeitet dort mit einem lokalen Team von rund 460 Menschen.

Weitere Veranstalter sammeln Geld

Exodus Adventure Travels, ein britischer Spezialveranstalter für Aktiv- und Erlebnisreisen in kleinen Gruppen, sammelt ebenfalls über seine Stiftung. Die Gelder sollen an den Katastrophenhilfe-Partner React oder andere Hilfsorganisationen vor Ort gehen. Der Veranstalter will Spenden bis zu 10.000 Dollar verdoppeln.

Die Sherpa Hospitality Group, die Berghütten in Nepal betreibt, hat gemeinsam mit der Pasang Lhamu Foundation eine Go-Fund-Me-Kampagne gestartet. Die Stiftung engagiert sich für Frauen im nepalesischen Tourismus. Die gesammelten Gelder sollen an den staatlichen Katastrophenhilfsfonds Nepals weitergeleitet werden.

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