"Die Verbraucherstimmung bleibt weitestgehend unverändert", sagt NIM-Manager Rolf Bürkl. "Die Anschaffungsneigung verzeichnet zwar einen moderaten Anstieg, bleibt aber nach wie vor sehr verhalten. Die Einkommensaussichten verzeichnen wieder einen leichten Rückgang und die Sparneigung zieht wieder moderat an. Die anhaltende Verunsicherung führt dazu, dass viele Haushalte beim Konsum nach wie vor zurückhaltend bleiben", so Bürkl weiter.
Verbesserte Konjunkturerwartung, aber wachsende Angst vor Inflation
Die Konjunkturerwartungen der Verbraucher verbessern sich diesen Monat zum dritten Mal in Folge. Der Pessimismus geht weiter zurück. Dennoch rechnet die Mehrheit der Verbraucher mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den kommenden zwölf Monaten.
Mit dem Auslaufen des Tankrabatts Ende Juni sind die Preise an den Zapfsäulen spürbar gestiegen, was sich in den Preiserwartungen der Verbraucher widerspiegelt: Die Inflationssorgen haben zuletzt wieder etwas zugenommen.
