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30. November 2022 | 17:33 Uhr
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Incoming-Geschäftsklima hat sich deutlich erholt

Laut einer Expertenbefragung der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) hat sich die Einschätzung der Geschäftslage im Incoming-Tourismus durch die internationalen Reiseindustrie bis zum vierten Quartal deutlich verbessert. Grund dafür ist ein starkes Sommergeschäft. Für die nächsten Monate sind die Erwartungen nicht so optimistisch.

Deutschland_Frankfurt_Neue Altstadt_Foto iStock Stephan Behnes

Die Stimmung der Reiseindustrie ist in Sachen Deutschland-Incoming gut

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Nach Angaben der DZT ist vom ersten bis zum vierten Quartal die Einschätzung der aktuellen Geschäftssituation von minus 40 auf plus 25 (auf einer Skala von minus 100 bis plus 100) gestiegen. Die Business-Erwartungen für die kommenden sechs Monate, die nach dem Beginn des Ukraine-Krieges im Verlauf des ersten Halbjahres von plus 74 auf plus 55 gesunken waren, haben sich stabilisiert, liegen jedoch weiterhin krisenbedingt unter der Einschätzung zu Beginn des Jahres.

Bereits in der Sommersaison 2022 erholte sich der deutsche Incoming-Tourismus deutlich. Das Übernachtungsvolumen ausländischer Gäste erreichte im dritten Quartal rund 85 Prozent des Vorkrisenniveaus. Zugleich muss sich die Branche auf weiterhin schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen einstellen, weiß auch die  DZT. Attraktive nachhaltige Angebote und weitere Fortschritte in der digitalen Transformation seien essenziell, um „die Position des Reiselandes Deutschland in einem schärfer werdenden Wettbewerb der Destinationen zu festigen“, heißt es.

90 Prozent der Befragten im "DZT Industry Expert Panel" erwarten für das Jahr 2023 steigende Preise für das Reiseangebot in Deutschland aufgrund von Inflation und höheren Energiekosten. Dennoch erklärt gut ein Drittel der Top-Manager, dass moderate Preissteigerungen die Kundennachfrage nach Reiseangeboten in Deutschland nicht beeinflussen würden, 57 Prozent erwarten einen leichten Rückgang der Nachfrage aufgrund von Preissteigerungen.

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