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11. Dezember 2020 | 07:00 Uhr
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„My Cabin“ wird Travel Start-up des Jahres

Die Gründer der Vermittlungsplattform für naturnahe Übernachtungsmöglichkeiten My Cabin (Foto) haben die letzte Pitch-Runde der „Travel Start-up Nights 2020“ für sich entschieden. Sechs Jungunternehmer hatten beim vom Travel Industry Club und dem Verband Internet Reisevertrieb organisierten virtuellen Finale ihre Konzepte vor Publikum präsentiert.

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Siegerteam von My Cabin, die sich jetzt Start-up des Jahres

My Cabin konnte sich mit knappem Vorsprung als Sieger feiern lassen. Das Konzept, mit Übernachtungsmöglichkeiten im Freien den sanften Tourismus und die lokale Landwirtschaft gleichermaßen zu fördern, überzeugte Jury und Zuschauer. Ab dem Frühjahr geht My Cabin in die Umsetzung: Gastgeber stellen ihre Naturplätze und Hütten zum Übernachten Reisenden zur Verfügung, die mit Rucksack, Zelt oder Camper unterwegs sind.

Auf dem zweiten Platz landete mit Socialbnb ein weiteres Start-up, das sich das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben hat. Die Online-Plattform verbindet Reisende mit lokalen Hilfsorganisationen aus der ganzen Welt, die ihnen Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Damit erhalten die Gäste einen direkten Einblick in die Projekte der einzelnen Organisationen.

Green Tiny Houses landete auf Platz drei. Die Gründer bieten ökologische Übernachtungsmöglichkeiten für naturverbundene Urlauber an, die dabei auf Komfort nicht verzichten müssen. Weitere Finalteilnehmer waren die All-in-One Warenwirtschaftsplattform Aviso für Hotels, der Vermittler von Zelt- und Stellplätzen auf Privatgrundstücken Zeltzuhause, der Nachhaltigkeits-Marktplatz für Hotellerie und Gastgewerbe Tutaka, die Event-Reiseplattform My Gap Week und Expipoint, eine Plattform, die die Reisebranche vernetzt.

Bewertet wurden die Finalisten nach fünf Kriterien: Innovationskraft, Geschäftsmodell, USP, Relevanz in der Branche sowie Gründer. 80 Prozent der Beurteilung machte das Ergebnis der 30-köpfigen Jury aus, 20 Prozent zählten jedoch auch die Stimmen der rund 100 Zuschauer, die das Start-up-Finale online verfolgten.

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