"TUI-Kreuzfahrtschiffe ‚retten‘ jetzt auch schon Wirtschaftsmigranten?! Für mich ein absolutes Ausschlusskriterium, mit dieser Reisegesellschaft noch ein einziges Mal zu reisen!", skandierte die Politikerin, die auch sonst in ihren Facebook-Beiträgen durch eher grobschlächtige klima- und migrationspolitische Thesen besticht. Davon abgesehen, dass sich auf die Schiffe der britischen TUI-Flotte ohnehin kaum ein deutscher Gast verirrt, dürfte der Verlust für die Reederei zu verschmerzen sein. Sie heimste für die Aktion ein breites, positives Presseecho ein.
Wie die griechische Küstenwache am Sonntag mitteilte, war das Boot 40 Seemeilen vor der Peloponnes im Ionischen Meer in Seenot geraten. Das Kreuzfahrschiff "Marella Discovery" habe die Migranten, unter denen sich auch 33 Minderjährige befanden, anschließend in den Hafen Kalamanta in Griechenland gebracht. Aus welchen Staaten die Migranten stammen, blieb zunächst unklar.
