Air Canada hat Ärger mit der Schweiz
Air Canada steht bereits seit 2015 im Visier des Schweizer Staatssekretariats für Migration (SEM), weil die Airline regelmäßig Passagiere in die Schweiz beförderte, die nicht über die notwendigen Dokumente verfügten. Das sei nicht besser geworden, kritisiert die Behörde und verhängte für neun Fälle aus dem ersten Halbjahr 2019 eine Buße von insgesamt 144.000 Franken. Air Canada beteuert, dass die Fehlerquote bei lediglich 0,01 Prozent pro Passagier liege, was ein allgemeines Betriebsrisiko darstelle. Doch das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen stellte klar, dass eine niedrige Quote allein nicht ausreiche, um Sorgfalt zu beweisen. Travel News