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8. Juli 2020 | 19:44 Uhr
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Startschuss für Kreuzfahrten durchs Wattenmeer

Die Reederei Adler-Schiffe nimmt die abgedroschene Phrase von der Krise als Chance wörtlich und kombiniert sie mit einer guten Idee: Sie bietet von Ende Juli an Fünf-Tages-Expeditionen von Hamburg über Helgoland und Sylt ins Weltnaturerbe Wattenmeer an.

Quest

Die "Quest" ist normalerweise in Polargewässern unterwegs

Die erste Tour mit dem aus Norwegen gecharterten kleinem Expeditionsschiff "Quest" startet am 25. Juli mit der Einschiffung in Hamburg. An den Reisetagen erwarten die Gäste demnach naturwissenschaftlich begleitete Rahmenprogramme auf den Inseln Helgoland, Sylt und Amrum sowie auf den Halligen Hooge und Langeness. 

Die "Quest" soll mit 48 Gästen auf Tour gehen. An Bord ist ein Expeditionsteam, das den Kreuzfahrtgästen mit Fachvorträgen und zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung steht. An Bord werde es ein umfassendes Hygienekonzept geben, verspricht Adler-Schiffe die Reederei mit. Zudem sei der Tagesablauf so geplant, dass die meiste Zeit in ganz kleinen Gruppen an der frischen Luft verbracht werde. "Unser Ziel ist klar: Viel Natur, viel frische Luft, so wenig Maske wie möglich und keine Menschenaufläufe", erklärt Inhaber Sven Paulsen.

Die "Quest" gehört dem norwegischen Tourismuskonzern Arctic Travel Company. Es wurde 1992 für den Verkehr an der Küste Grönlands gebaut und 2018 modernisiert.  Das Familienunternehmen Adler-Schiffe wird von Sven Paulsen in zweiter Generation geführt. Hauptsitz ist Westerland auf Sylt. Zur Flotte gehören 27 Fahrgastschiffe, die auf  Elbe, Eider und dem Nord-Ostsee-Kanal zu Ausflugsfahrten eingesetzt werden.

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