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31. Dezember 2021 | 12:14 Uhr
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Ab Dienstag keine Virusvariantengebiete mehr

Weil sich die Omikron-Variante des Coronavirus mittlerweile auch in Deutschland ausgebreitet hat, hebt das Robert-Koch-Institut (RKI) diesen Status für die betroffenen Länder im südlichen Afrika und Großbritannien kommende Woche auf. Sie werden dann Hochrisikogebiete, wie vom 1. Januar an auch Italien, Kanada, Malta und San Marino.

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Namibia und die anderen Länder im südlichen Afrika sind ab 4. Januar keine Virusvariantengebiete mehr

Derzeit gelten Botswana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Südafrika sowie Großbritannien mit allen Überseegebieten als Virusvariantengebiete. Rückkehrer aus diesen Ländern, egal ob geimpft oder ungeimpft, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen und sich in häusliche Quarantäne begeben. Ab 4. Januar fällt dies weg. Das RKI stuft die Länder dann als Hochrisikogebiete ein.

Mit Wirkung vom 1. Januar ergänzt das RKI die Liste der Hochrisikogebiete zudem um Italien, Kanada, Malta und San Marino. Italien meldet zum Jahresende für Covid-19 eine Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner von 770, Kanada kommt auf 500. Auf Malta ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf über 1.400 emporgeschossen, ähnlich hoch liegt sie in dem Kleinstaat San Marino mitten in Italien. Auf der Ferieninsel Mauritius im Indischen Ozean ist die Kennzahl auf 28 gefallen und das Land damit kein Risikogebiet mehr.

Die RKI-Liste internationaler Risikogebiete umfasst damit ab 4. Januar weltweit rund 70 Länder, darunter viele wichtige Urlaubsziele. Für sie gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Ungeimpfte Rückkehrer aus Hochrisikogebieten ab 6 Jahren müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen und dann für zehn Tage in häusliche Quarantäne. Frühestens nach fünf Tagen können sie mit einem weiteren negativen Test die Quarantäne beenden. 

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