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2. September 2020 | 20:47 Uhr
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Auswärtiges Amt warnt nun auch vor Reisen auf die Kanaren

Damit hat nun auch das Auswärtige Amt für die Inseln im Atlantik, wie bereits für das übrige Spanien, eine Reisewarnung ausgesprochen. Das RKI hatte kurz davor die Kanaren zum Risikogebiet erklärt. Die Infektionsrate liegt seit Tagen über der Marke von 50 pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen und erreichte zuletzt einen Wert von 95.

Gran Canaria Maspalomas

Für die Kanaren, hier die Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria, ist die Sommersaison im Hinblick auf den deutschen Markt wohl beendet

Die Inselgruppe im Atlantik war bislang von der Corona-Reisewarnung ausgenommen, die für Spanien gilt. Mit nun 3.058 Fällen macht laut Berichten vom Mittwoch Gran Canaria den Löwenanteil der insgesamt 4.426 aktiven Infektionen auf dem kanarischen Archipel aus. Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen gesunken. 219 neu bestätigten Fällen markierten nach fünf Tagen des permanenten Anstiegs täglicher Corona-Fälle in Folge erstmals wieder einen Rückgang, schreiben spanische Medien. Der bisherige Rekord war am Sonntag mit 367 Fällen binnen 24 Stunden festgestellt worden.

Den Kanaren droht nun, was zuvor bereits den Rest Spaniens ereilte: Pauschalreisen werden wohl von den meisten Reiseveranstaltern abgesagt und Reisende, die sich bereits im Zielgebiet befinden, müssen um die Stabilität ihrer Flugverbindungen fürchten. Rückkehrer von den Kanarischen Inseln müssen sich verpflichtend einem PCR-Test unterziehen; wer ab Anfang Oktober zurückkehrt, dem droht Quarantäne, sofern sich bis dahin die Einschätzung des Robert-Koch-Instituts nicht ändert.

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