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Bayern führt Beherbergungsverbot für Gäste aus Hotspots ein

Ab Donnertstag dürfen Gäste aus innerdeutschen Corona-Risikogebieten in bayerischen Hotels nicht mehr übernachten. Die kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Mittwoch an. Das Beherbergungsverbot gilt für Reisende aus Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen pro Tag und 100.000 Einwohner. Wer einen negativen Corona-Test vorweisen kann, ist willkommen.

Eine Art Einreiseverbot nach Bayern, wie es andere Bundesländer für Besucher aus Risikogebiete überlegen, hält Söder nicht für den richtigen Weg. Dies wäre seiner Meinung nach ein falsches Signal innerhalb Deutschlands. Ein Beherbergungsverbot sei ein verhältnismäßig, aber bewährtes Mittel, das auch Sicherheit biete, so Söder im Bayerischen Rundfunk. Die betroffenen Gebiete sollen vom bayerischen Gesundheitsministerium offiziell benannt und täglich im Amtsblatt veröffentlicht werden.

Die Deutsche Presseagentur will erfahren haben, dass das Beherbergungsverbot für Gäste aus deutschen Corona-Hotspots bundesweit eingeführt werden soll. Darauf hätten sich die Chefs der Staatskanzleien der Bundesländer mit Kanzleramtschef Helge Braun geeinigt, meldet der Norddeutsche Rundfunk.

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