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25. März 2020 | 15:58 Uhr
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Deutsche Urlaubsziele büßen 24 Milliarden Euro Umsatz ein

Davon geht eine Hochrechnung der Tourismusberatung DWIF allein für die Monate März und April aus. Allein bei Übernachtungsreisen entgingen den Destinationen in Deutschland rund neun Milliarden Euro Umsatz.

Noch größer seien die Ausfälle im Tagestourismus, der einen Anteil von rund 60 Prozent am inlandstouristischen Umsatzvolumen habe, so das Beratungsunternehmen. Bei der Hochrechnung sei die teilweise bestehende, aber rückläufige Nachfrage in den ersten Märzwochen berücksichtigt und unterstellt worden, dass die Reise- und Bewegungseinschränkungen bis mindestens Ende April andauern.

Der Marktanteil der Monate März und April, in die die Osterferien fallen, liegt laut DWIF klassischerweise bei rund 15 Prozent der Gesamtjahresumsätze. Jeder weitere Monat mit Reisebeschränkungen würde logischerweise massive zusätzliche wirtschaftliche Schäden bedeuten. Die Folgen der Umsatzausfälle für den Arbeitsmarkt seien derzeit "noch nicht seriös abzuschätzen", so die Marktforscher.

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