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6. September 2019 | 14:41 Uhr
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Die Lage auf den Bahamas nach Hurrikan "Dorian"

Die Verwüstungen durch den Hurrikan waren schwer. Allerdings war keineswegs der gesamte Archipel davon betroffen. Zwar wurden große Teile der Infrastruktur der beiden nördlichsten Ausläufer, Grand Bahama und Abacos-Inseln, zerstört. Doch die meisten anderen Inseln seien unversehrt geblieben, berichtet das Tourismusministerium.

Acklins, Bahamas

Der südliche Bereich der Bahamas, hier eine Luftaufnahme von Acklins, blieb von Huurikan Dorian weitgehend verschont

Hurrikan Dorian war der bisher gewaltigste Hurrikan, der jemals auf den Bahamas gemessen wurde. Er tötete mindestens 30 Menschen und richtete im nördlichen Teil des Archipels schwerste Verwüstungen an. Der internationale Flughafen Marsh Harbour auf den Abacos-Inseln und der Airport Freeport auf Grand Bahama sind nach Angaben des Tourismusministeriums geschlossen. Alle anderen 21 Airports der Inseln seien hingegen betriebsbereit, erklärt die Behörde auf Anfrage.

14 Hauptinseln unversehrt

In Nassau, der Hauptstadt, kam es laut dem Ministerium aufgrund gewaltiger Regenfälle zu Überschwemmungen und teilweise zu Stromausfällen, doch mittlerweile sei diesbezüglich wieder Normalität eingekehrt. Die übrigen 14 Hauptinseln und die bewohnten vorgelagerten Cays seien weitgehend unversehrt geblieben. Dort sei die touristische Infrastruktur völlig intakt und wenn derzeit kleine, eigentümerbetriebene Hotels geschlossen seien, handele es sich um saisonbedingte Schließungen. Auf diesen Inseln gebe es keine Einschränkungen für Bewohner oder Touristen.

Nassau mit Paradise Island – die Insel sei am Donnerstag wieder vom ersten Kreuzfahrtschiff angelaufen worden – , Eleuthera & Harbour Island, Andros, Long Island, Cat Island, San Salvador sowie die Exumas und Exuma Cays mit den schwimmenden Schweinen seien uneingeschränkt besuchbar. Die Häfen seien alle geöffnet, so das Tourismusministerium. Auch der Hafen von Freeport, Grand Bahama, sei seit Freitag wieder zugänglich. Auch sämtliche Marinas, außer denen auf den Abacos und auf Grand Bahama, seien geöffnet.

Wichtigste Hotels für deutschen Markt geöffnet

Ebenso verhalte es sich mit der Hotellerie. Die in Deutschland bekannten und am häufigsten gebuchten Unterkünfte seien nicht von der Katastrophe betroffen. So seien etwa die Hotels Atlantis, Baha Mar, Meliá, Riu, Warwick und Courtyard by Marriott in Nassau ebenso geöffnet wie die Anlagen Greenwood Beach Resort, Fernandez Bay Village, Stella Maris, Valentines Resort, Embrace Resort, February Point Resort, Sandals Emerald Bay, Staniel Cay Yacht Club oder das Gems at Paradise. Der Ferienclub Viva Wyndham im Westen von Grand Bahama sei bis Anfang November geschlossen.

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