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21. September 2021 | 18:03 Uhr
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Immer größere Schäden auf Kanareninsel La Palma

Nach Berichten spanischer Medien wurden bis zum frühen Dienstagabend mehr als 180 Häuser durch die Lavaströme nach dem Ausbruch eines Vulkans der Cumbre Vieja zerstört, rund 6.500 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Die Lava bedeckt nun eine Fläche von mehr als 100 Hektar, die Schäden belaufen sich auf 400 Millionen Euro.

La Palma

Die Schäden auf der Kanareninsel La Palma werden größer

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Wie die Zeitung El Pais meldet, verlangsamte sich der Lavastrom auf seinem Weg durch den Südwesten der Kanareninsel La Palma zum Meer. In Sicherheit gebracht wurden unter anderem Bewohner und Besucher aus den Ortschaften El Remo, La Bombilla und Las Manchas. Auch das Melíá-Hotel Sol La Palma im Badeort Puerto Naos mit rund 500 Gästen sei evakuiert worden, berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Bald werde es kaum noch möglich sein, von der Gemeinde El Paso in Richtung Süden zu fahren, wo viele Ferienunterkünfte liegen, schreibt ein Korrespondent der FAZ.  Zeitweise sei auch die Landstraße LP3 gesperrt worden, die als wichtigste Verbindungsachse den Osten und den Westen der Insel durch einen Tunnel miteinander verbindet. Die Behörden hätten den Radius der Sperrzonen rund um die Eruptionsorte auf zwei Kilometer erweitert. Damit solle auch sichergestellt werden, dass Menschen nicht den giftigen Gasen ausgesetzt werden, die an manchen Stellen aus dem Strom aufstiegen.

Im Norden sowie im Osten der Insel, wo die Hauptstadt Santa Cruz, der Flughafen und die größte Hotelansiedlung Los Cancajos liegen, spüre dagegen wenig von den Eruptionen, zitiert das Portal FVW einen Ferienhausanbieter, der nach eigenem Bekunden Gäste auf Mietobjekte und im Nordosten und Nordwesten der Insel umgebucht hat. Der Flughafenbetrieb läuft offenbar reibungslos.

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