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29. September 2020 | 07:00 Uhr
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Kanaren stehen wohl vor Verlängerung der Reisewarnung

Kurz vor dem Monatsende liegt die Infektionsrate pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen knapp über der Marke von 50 Fällen, die das Robert-Koch-Institut für die Einstufung als Risikogebiet ansetzt. Am stärksten betroffen ist nach wie vor Gran Canaria.

Teide, Teneriffa

Auf Teneriffa, hier der Berg Teide, nimmt die Zahl der Coorna-Infektionen zu

Wie das Portal "Teneriffa News" meldet, gibt es auf Gran Canaria derzeit 4.783 aktive Corona-Fälle. Auf Teneriffa sind es 1.870, während Lanzarote mit 183 und Fuerteventura mit 130 bereits deutlich weniger Fälle melden. La Gomera weist derzeit 22 akute Fälle auf und La Palma fünf. Die kleine Insel El Hierro bezeichnet sich aktuell als frei von Corona.  

Auf Teneriffa steigt das Infektionsgeschehen an. Am Wochenende wurde die Insel deshalb mit einer roten Corona-Ampel belegt. Damit gelten für Teneriffa für mindestens 15 Tage restriktivere Vorschriften. Auch La Gomera steht derzeit auf Rot und muss für knapp zwei Wochen mit verschärften Maßnahmen rechnen. Auf Fuerteventura gelten diese Maßnahmen laut "Teneriffa News" zunächst für eine Woche. Gran Canaria wurden als Corona-Hotspot mindestens zwei Wochen mit schärferen Einschränkungen auferlegt. El Hierro, La Graciosa, Lanzarote und La Palma stehen dagegen auf Grün.

Die Ampel schaltet nach Angaben der Behörden auf Rot, wenn auf einer Insel in mindestens einer Gemeinde die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 Fällen pro 100.000 Einwohner überschritten wird. Außerdem muss das Infektionsgeschehen binnen sieben Tagen einen Zuwachs von mindestens 10 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der zwei vorangegangenen Wochen aufweisen.

In diesem Fall werden unter anderem keine Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen erlaubt. Gastronomie-Betriebe müssen Mitternacht schließen und dürfen ab 23 Uhr keine neue Gäste mehr einlassen.

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