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6. Dezember 2019 | 07:00 Uhr
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Mehr Konflikte, weniger Naturkatastrophen

So lautet die Zwischenbilanz des Kriseninformationsdienstes für die Touristik, A3M, für das laufende Jahr. Demnach liegt die Zahl der politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und religiös motivierten Ereignisse bereits über der von 2018. Dagegen ereigneten sich bislang weniger Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Hochwasser.

Wirbelsturm

In diesem Jahr ereigneten sich bisher weniger Wirbelstürme als 2018

Besonders augenfällig ist laut A3M der Anstieg der Ereignisse in der Kategorie Demonstrationen und Unruhen. Im vergangenen Jahr wurden 1.187 Ereignisse registriert. Dieses Jahr liegt die Zahl in der Auswertung bis zum 30. November bereits bei 1.553. Auch Ereignisse der Kategorie bewaffnete Konflikte und Kriege verzeichneten einen Anstieg von 166 auf 221. Auch terroristische Angriffe häuften sich 2019. Obwohl das Jahr noch nicht zu Ende ist, zählte A3M schon 1.163 Ereignisse in dieser Kategorie, nach 1.027 im Jahr 2018.

 Hingegen liegen die Zahlen bei Naturkatastrophen unter den Vorjahreswerten. Die Auswertung von Nachrichtenagenturen und zahlreichen weiteren Quellen durch die Experten von A3M Global Monitoring ergab 891 Erdbeben in diesem Jahr im Vergleich zu 1.072 im Jahr 2018. Hochwasser traten 2018 136 Mal auf, dieses Jahr registrierte A3M bislang 69. Die Zahl tropischer Wirbelstürme liegt in diesem Jahr bislang bei 98, 2018 waren es 108. Trotz des nach aktuellem Stand leichten Rückgangs in den drei Kategorien gehe man davon aus, dass das Risiko für Hochwasser, Hitzewellen, tropische Wirbelstürme und Unwetter in den kommenden Jahren aufgrund des Klimawandels ansteigen werde, warnt der Kriseninformationsdienst.

 

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