Schwacher Yen macht Japan-Urlaub günstiger
Japan wird wegen anhaltender Deflation und eines, verglichen mit Euro und US-Dollar, schwachen Yen als Reiseland immer günstiger. Das hat Auswirkungen auf die lokalen Preise. So berichtet die Reiseplattform Opodo, dass ein Mittagessen in Frankfurt derzeit fast dreimal teurer sei als in Tokio (Foto).
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Japan erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Touristen, hier Tokio bei Nacht
Live-Talk Jamaika: Was Expis über die Reggae-Insel wissen sollten
Eure Kunden haben Karibik-Sehnsucht? Counter vor9 stellt euch die coole Ferieninsel vor und gibt in 30 Minuten ein Update zu Jamaika. Im Live-Talk interviewt Counter-vor9-Chefredakteur Christian Schmicke die Experten Frank Grafenstein und Alexander Schütz vom Jamaica Tourist Board. Erfahrt alles Wichtige über Jamaika, was ihr für die Beratung wissen solltet. Der Live-Talk findet am Mittwoch, dem 20. Mai von 11 bis 11:30 Uhr statt und ist selbstverständlich kostenfrei. Counter vor9 (Info und Anmeldung)
Auch die Übernachtungspreise werden immer günstiger, berichtet das Handelsblatt. Demnach ist eine Nacht in einem Kapselhotel bereits für 18 Euro zu haben, deutsche Jugendherbergen nehmen mehr. Auch der ÖPNV, Taxifahrten oder ein Kaffee seien in Japan im Durchschnitt günstiger als hierzulande, so der Preisvergleich. Andere Preise wie für Tee, Sushi oder der Eintritt zu Tempeln hätten sich dagegen nicht geändert.
Die generelle Deflation und der verhältnismäßig schwache Yen ziehen Reisende an, die sich immer mehr für das ostasiatische Land entscheiden. Japan boomt. "Der Hunger nach Japanreisen ist so hoch wie lange nicht mehr", heißt es vom Deutschen Reiseverband (DRV). Im März kamen erstmals drei Millionen ausländische Touristen in das Land, von Januar bis März allein 73.000 Deutsche, mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019.