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22. Dezember 2020 | 13:10 Uhr
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Schweizer Kanton Graubünden lässt Skigebiete offen

Nach dem Kanton Wallis hat nun auch der Kanton Graubünden grünes Licht fürs Skifahren über Weihnachten gegeben. Reisende aus Großbritannien und Südafrika werden unterdessen in der gesamten Schweiz in Quarantäne geschickt.

St. Moritz

Die Skigebiete von St. Moritz sind über Weihnachten geöffnet

Die Skigebiete – darunter Davos-Klosters und Engadin-St. Moritz – bleiben geöffnet, wenn sich die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus oder die Krankenhausbelegung nicht maßgeblich ändern, teilt die Kantonsregierung mit. Die Lage würde täglich neu beurteilt. Auflagen für Einreisende aus Nachbarländern gibt es nicht. Die Restaurants bleiben in Graubünden geschlossen. Ausgenommen sind Betriebe zur Versorgung von Hotelgästen. Anders ist dies im Kanton Wallis mit Skigebieten wie Zermatt, Saas Fee, Verbier und Crans Montana geregelt. Dort sind neben den meisten Bergbahnen auch die Restaurants über die Feiertage geöffnet.

Im Wintersportort Verbier im Wallis herrscht indes aus anderen Gründen Ausnahmezustand. Dort sind traditionell ein Fünftel der Wintergäste Briten. Aufgrund der dort und in Südafrika aufgetretenen neuen Coronavirus-Variante müssen alle Briten und Südafrikaner, die seit dem 14. Dezember in die Schweiz gereist sind, rückwirkend in eine zehntägige Quarantäne. Damit soll verhindert werden, dass sich das in Großbritannien nachgewiesene mutierte Coronavirus in der Schweiz ausbreitet. Dies betrifft nach Angaben der Schweizer Regierung 92 Flüge aus Großbritannien und vier aus Südafrika. Insgesamt müssen sich laut Schweizer Medien rund 10.000 Reisende isolieren.

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