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24. September 2020 | 16:41 Uhr
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Mailen

Skilauf in Österreich wohl weitgehend ohne Après-Ski

Gedränge auf dichtbesetzten Terrassen oder im Inneren von Kneipen soll es im kommenden Winter nicht geben. Österreichs Tourismusministerin Elisabeth Köstinger hat ein Konzept für den Wintertourismus vorgestellt und setzt auf Mindestabstände und Maskenpflicht.

"Après-Ski wird in diesem Winter nicht wie gewohnt möglich sein", erklärt Bundeskanzler Sebastian Kurz. Dafür sei die Ansteckungsgefahr zu hoch. Um dennoch eine Skisaison im kommenden Winter zu ermöglichen, soll eine Reihe von Maßnahmen greifen. Unter anderem sieht der Plan der Regierung vor, dass ein Mindestabstand von einem Meter beim Anstellen bei Seilbahnen und in der Gastronomie eingehalten werden muss. Darüber hinaus ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Gondeln und Lokalen verpflichtend.

Der Verzehr von Speisen und Getränken darf – auch in Außenbereichen – nur im Sitzen erfolgen. Gruppen sind bis zu einer Anzahl von zehn Personen erlaubt. Eine "Durchmischung“ von Personengruppen - beispielsweise in Skischulen - solle vermieden werden, heißt es. Höchstzahlen für die Belegung der Gondeln sind indes nicht geplant.

Advents- und Weihnachtsmärkte dürften auch in diesem Jahr stattfinden, kündigt Tourismusministerin Köstinger zudem an. Voraussetzung seien die Vorlage eines Sicherheits- und Präventionskonzepts und die Möglichkeit, den Mindestabstand von einem Meter einzuhalten.

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