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31. Januar 2024 | 21:52 Uhr
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Streik an elf Flughäfen trifft rund 200.000 Passagiere

Das Sicherheitspersonal legt am Donnerstag, 1. Februar, an elf Flughäfen in Deutschland die Arbeit nieder. Dabei haben Airports wie Berlin, Hamburg, Hannover oder Stuttgart wegen des Streiks sämtliche Starts abgesagt, während Düsseldorf, Frankfurt und Köln einen Teil aufrechterhalten wollen. Mehr als 1.100 Flüge fallen aus.

Anzeigentafel  Flughafen

Der Arbeitskampf spitzt sich auch im Flugverkehr zu

Wegen des geplanten Warnstreiks der Luftsicherheitskräfte fallen am Donnerstag wohl mehr als 1.100 Flüge aus oder können nur verspätet stattfinden. Betroffen seien rund 200.000 Passagiere, teilt der Flughafenverband ADV mit. Die Streik-Aktionen sollen laut Verdi in Frankfurt, Hamburg, Bremen, Berlin, Leipzig, Düsseldorf, Köln, Hannover, Stuttgart, Erfurt und Dresden stattfinden.

Am Frankfurter Flughafen werden die Sicherheitskontrollen außerhalb des Transitbereichs geschlossen sein, heißt es vom Betreiber Fraport. "Ein Zustieg zu Flügen ab Frankfurt ist damit nicht möglich." Alle Passagiere, die ihre Reise in Frankfurt beginnen möchten, sollten am 1. Februar daher nicht zum Flughafen kommen, rät Fraport. 

Der Flughafen Düsseldorf wird mit einem reduzierten Flugplan operieren. Von den rund 290 planmäßigen Flugbewegungen werden nach aktuellem Stand immerhin noch 189 (82 Starts, 107 Landungen) stattfinden.

Nichts geht mehr ohne Security-Personal

Lufthansa weist auf der eigenen Webseite darauf hin, dass der Zustieg für Passagiere an den Flughäfen Frankfurt, Hamburg, Bremen, Berlin, Leipzig, Düsseldorf, Köln, Hannover, Stuttgart, Erfurt und Dresden nicht möglich sein werde. Die Kranich-Airline gewährt kostenlose Umbuchungen im Zeitraum bis zum 8. Februar. Zudem könnten Passagiere für innerdeutsche Flüge ihr Ticket kostenlos in eine Bahnfahrkarte umtauschen. Eine Übersicht aller Flughäfen und die Auswirkungen des Streiks auf den Flugbetrieb liefert das Fachmedium Airliners.

"Die Flughäfen sind in dieser Auseinandersetzung keine Tarifpartei, werden aber erneut zum Austragungsort für den Interessenkonflikt. Der Flughafenverband ADV forderte die Gewerkschaft Verdi auf, eine Lösung am Verhandlungstisch zu suchen", kritisiert ADV-Geschäftsführer Ralph Beisel.

Sabine Schreiber-Berger

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