USA weiten Touchless-ID-Check an Flughäfen aus
Die US-Sicherheitsbehörde TSA will ihr biometrisches Pre-Check-Touchless-ID-System deutlich ausweiten. Bis zum Ende des Frühjahrs soll das Verfahren an 65 Flughäfen verfügbar sein. Für registrierte Pre-Check-Mitglieder verkürze sich die Identitätskontrolle auf zehn Sekunden oder weniger, heißt es.
Charlotte Douglas International Airport
Wie hier am Charlotte Douglas International Airport soll das Pre-Check-Touchless-ID-System auch auf vielen an deren US-Airports Anwendung finden
Die Transportation Security Administration (TSA) plant, das Touchless-ID-Programm im Rahmen von TSA Pre-Check bis zum Ende des Frühjahrs auf insgesamt 65 Flughäfen auszurollen. Derzeit ist das System an 15 Airports im Einsatz, darunter große Drehkreuze wie Atlanta, Chicago O’Hare, Los Angeles, New York JFK und San Francisco.
In der ersten Ausbaustufe des Jahres stehen weitere wichtige Standorte auf der Prioritätenliste, darunter Houston Bush Intercontinental, Washington Dulles, Boston, Miami, Orlando und Fort Lauderdale. Anschließend sollen 34 weitere Flughäfen folgen.
Schneller durch die Sicherheitskontrolle
Pre-Check-Mitglieder können an speziellen Touchless-ID-Spuren laut TSA die Sicherheitskontrolle nahezu ohne physischen Kontakt passieren. Reisende halten lediglich kurz für ein Foto an, das biometrisch mit den hinterlegten Pass- oder Führerscheindaten abgeglichen wird. Das Vorzeigen eines Ausweises entfällt.
Das Touchless-ID-Verfahren ist freiwillig. Voraussetzung ist eine TSA-Pre-Check-Mitgliedschaft sowie die aktive Anmeldung über die App oder Website einer teilnehmenden Fluggesellschaft. Reisende müssen dort ihre Known-Traveler-Nummer und ihren Reisepass hinterlegen. Auf der Bordkarte erscheint anschließend ein digitaler Hinweis für die Nutzung der Touchless-ID-Spuren.
Am Programm beteiligen sich Alaska Airlines, American Airlines, Delta Air Lines, Southwest Airlines und United Airlines.
Christian Schmicke