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29. Juli 2019 | 16:23 Uhr
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Weltkalender: Worauf Reisende im August achten sollten

In Indien und seinen Nachbarstaaten kann es im August ungemütlich werden. Denn dort stehen eine Reihe Jahres- und Feiertagen im Kalender, an denen es ungemütlich werden kann. Außerdem haben die Experten von International SOS ihr Sicherheitsrating für Libyen und Kongo verschärft.

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Wahlen und Abstimmungen:

Guatemala, 11. August: Präsidentschaftswahl zwischen Sandra Torres, Kandidatin der Mitte-Links-Partei Unity of Hope (UNE), und dem konservativen Alejandro Giammatei von der Partei Vamos.

Jahrestage und Feiertage mit Potenzial für Störungen

Indien, bis 15. August: Amarnath Yatra. Der hinduistische Pilgerzug zu Shivas Höhle (Amarnath) im Bundesstaat Jammur und Kaschmir erlebt seinen jährlichen Höhepunkt. Reisende sollten mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und Verkehrsstörungen rechnen, insbesondere auf der Nationalstraße Srinagar–Jammu, Teil der Nationalstraße (NH)-44.

Benin und St Lucia, 1. August: Unabhängigkeitstag. In beiden Staaten sind erhöhte Sicherheitsmaßnahmen und damit verbundene Störungen zu erwarten. Das gilt auch für den 6. August, den Unabhängigkeitstag in Bolivien.

Myanmar, 8. August: Jahrestag des Aufstands. Am 8. August 1988 kam es zum friedlichen „8888 Uprising“ für mehr Demokratie, das am 18. September blutig niedergeschlagen wurde. Der Jahrestag kann Anlass für Kundgebungen und Demonstrationen sein; Reisende sollten Menschenansammlungen meiden.

Philippinen, 10. bis 20. August: Kadayawan-Fest. Im Rahmen des jährlichen Fests in Davao City ist mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und damit verbundenen Störungen zu rechnen.

Islamische Welt, 11. bis 15. August: Eid al-Adha. Das hohe Opferfest würdigt Abrahams Opferwilligkeit und hat ähnlich wie der Ramadan jedes Jahr ein anderes Datum. Reisende sollten mit geschlossenen Geschäften und ähnlichen typischen Merkmalen religiöser Feiertage rechnen.

Frankreich, Lourdes, 13. bis 24. August: Wallfahrt. Reisende sollten in der Stadt in der Region Midi-Pyrénées mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und örtlich begrenzten Störungen rechnen, insbesondere in der Nähe des Heiligtums Unserer Lieben Frau von Lourdes.

Pakistan, 14. August: Unabhängigkeitstag. Reisende müssen mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und damit verbundenen Verkehrsstörungen rechnen.

Bangladesch, 15. August: Nationaler Trauertag: Der Tag erinnert an die Ermordung von Sheikh Mujibur Rahman, den „Vater von Bangladesch“, im Jahr 1975. Reisende sollten sich mit erhöhter Aufmerksamkeit bewegen.

Südkorea, 15. August: Tag der Befreiung: An diesem Tag sind Banken und die meisten Geschäfte geschlossen.

Indien, 15. August: Unabhängigkeitstag. Reisende sollten mit strengen Sicherheitsmaßnahmen rechnen, insbesondere in Delhi.

Indonesien, 17. August: Unabhängigkeitstag. Der Tag wird in der Regel mit einer Fahnenzeremonie im Merdeka-Palast in Jakarta gefeiert. In anderen Städten des Landes finden kleinere Zeremonien statt. Auch Proteste sind möglich. Der Tag ist zudem ein Feiertag.

Bangladesch, 24. August: Krishna Janmashtami. An diesem hinduistischen Feiertag ist mit Prozessionen in südlichen Teilen der Hauptstadt Dhaka zu rechnen, insbesondere um den Dhakeshwari-Tempel herum. Entlang der Strecke kann es zu Verkehrsbehinderungen sowie erhöhten Sicherheitsvorkehrungen kommen.

Änderungen der Travel Risk Map im Juli 2019

Libyen: Die Sicherheitsexperten von International SOS erhöhen die Risikobewertung für die Hauptstadt Tripolis und die Stadt Misrata (Distrikt Misrata) aufgrund der sich verschlechternden Sicherheitslage in beiden Städten von Hoch auf Extrem. Seit die libysche Nationalarmee eine Offensive zur Übernahme der Kontrolle über Tripolis gestartet hat, dauern die Kämpfe an – ohne Aussicht auf einen Waffenstillstand oder eine Verhandlungslösung. Mehr als 1.000 Menschen wurden getötet und 5.500 weitere verletzt.

Kongo: Die Sicherheitsexperten von International SOS senken die Risikobewertung für das Departement Pool von Hoch auf Mittel, da ein Ende des Aufstands der Ninja-Rebellen wahrscheinlicher wird. Während die Spannungen in der Region weiterbestehen, haben ein stabiler Waffenstillstand und ein umfassender Abrüstungsprozesses zu einer erheblichen Verbesserung des Sicherheitsumfelds geführt. Zudem wird die Risikobewertung für Gebiete mit einem Abstand von bis zu 32 Kilometern an der Grenze zur Zentralafrikanischen Republik (CAR) in den Departements Likouala und Sangha auf Hoch erhöht.

Die Angaben über bevorstehende Ereignisse in der Welt und zur Travel Risk Map stammen vom medizinischen und Sicherheitsspezialisten International SOS und werden exklusiv für Reise vor9 zusammengestellt.

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