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3. März 2020 | 07:00 Uhr
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Wo auf der Welt im März Gesundheitsgefahren lauern

Beherrschendes Thema ist gegenwärtig das neuartige Coronavirus. Es breitet sich unverändert weltweit aus. Aber auch bekannte Krankheiten wie Dengue, Gelbfieber und Masern bleiben virulent. Ein Gesundheits-Update für Reisende vom Medizin- und Sicherheitsdienstleister International SOS für Reise vor9.

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Coronavirus: Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus Sars-Cov-2, Auslöser der Krankheit Covid-19, stellt International SOS unter pandemic.internationalsos.com/2019-ncov bereit.

Bolivien, Peru, Singapur: Dengue. Die Krankheit wird hauptsächlich von Mücken übertragen. Denguefieber kann eine Reihe von Symptomen verursachen, unter anderem Fieber, Kopfschmerzen und Ausschlag. Einige Menschen entwickeln eine schwere Form, die zu tödlichen Komplikationen führen kann. Die sicherste Vorsichtsmaßnahme ist es, Mückenstiche zu vermeiden.

Großbritannien: Magen-Darm. Die Magen-Darm-Erkrankungen stehen im Zusammenhang mit dem Verzehr von Austern. Mehrere Fälle wurden positiv auf Norovirus getestet. Gastrointestinale Infektionen entstehen durch die Aufnahme kontaminierter Lebensmittel oder Wasser oder durch Kontakt mit infizierten Personen oder kontaminierten Oberflächen. Insbesondere Noroviren sind hoch ansteckend, bereits winzige Mengen an infektiösem Material können krank machen. Hygiene ist die beste Prävention.

Hongkong: Vogelgrippe. Ein neuer Fall von H9N2-Geflügelpest beim Menschen wurde Anfang Februar 2020 in Hongkong diagnostiziert. Die Vogelgrippe kann eine leichte bis schwere Atemwegserkrankung verursachen, die tödlich sein kann. Die meisten infizierten Menschen hatten direkten Kontakt zu Vögeln. Reisende sollten auf Hygiene achten und den Kontakt zu Vögeln meiden.

Mali: Hämorrhagisches Krim-Kongo-Fieber (CCHF). Mehrere Fälle wurden gemeldet, darunter einige Todesfälle. CCHF ist eine potenziell tödliche Viruserkrankung, die durch Zeckenstiche, durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder ihren Geweben sowie durch Menschen und ihre Körperflüssigkeiten übertragen wird. Zu den Symptomen gehören grippeähnliche Beschwerden, Bauchschmerzen und häufig auftretende Blutungen. Es gibt keinen Impfstoff.

Nigeria: Lassafieber. In mehreren Bezirken wurde Lassafieber gemeldet. Lassafieber ist ein virales-hämorrhagisches Fieber. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt meist durch Verschlucken oder Einatmen von Ausscheidungen infizierter Nagetiere, insbesondere Ratten. Die Krankheit kann sich auch durch direkten Kontakt mit den Körperflüssigkeiten einer infizierten Person ausbreiten.

Seychellen: Masern. Masern wurden in mehreren Bezirken der Insel Praslin diagnostiziert. Masern werden durch ein hoch ansteckendes Virus verursacht, das sich von Mensch zu Mensch über infizierte Tröpfchen ausbreitet. Alle Reisenden sollten sicherstellen, dass sie vollständig gegen Masern immun sind.

Uganda: Gelbfieber. Meldungen über Gelbfieberausbrüche kommen aus den Regionen West Nile und Hoima. Gelbfieber ist eine potenziell schwere Viruserkrankung, die durch Mückenstiche übertragen wird. Ihr wird durch Impfung und durch die Vermeidung von Mückenstichen vorgebeugt. Eine Gelbfieberimpfung ist Pflicht, um einreisen zu können.

Diese Übersicht über die aktuellen Gesundheitsgefahren in der Welt hat der Medizin- und Sicherheitsdienstleister International SOS exklusiv für Reise vor9 zusammengestellt.

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