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2. Mai 2020 | 19:17 Uhr
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Wo auf der Welt im Mai Gesundheitsgefahren lauern

Das Coronavirus bleibt wichtigstes Thema und blockiert viele Reisen. Aber auch andere Krankheiten wie Dengue, Lassa-Fieber und Masern bergen unterwegs Gefahren. Ein Gesundheits-Update für Reisende vom Medizin- und Sicherheitsdienstleister International SOS für Reise vor9.

Corona-Virus Animation Foto iStock Bertrand Blay.jpg

Das Coronavirus Sars-Cov-2 hält die Welt in Atem und schränkt Reisende deutlich ein

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Coronavirus: Wer gegenwärtig reist, sollte sich über die hygienischen Vorschriften und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens am Zielort unterrichten. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus Sars-Cov-2, Auslöser der Krankheit Covid-19, stellt International SOS unter pandemic.internationalsos.com/2019-ncov bereit.

Äthiopien: Gelbfieber. Meldungen über Gelbfieberausbrüche kommen aus der Verwaltungseinheit Region der südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker (Southern Nations Nationalities and Peoples Region). Gelbfieber ist eine potenziell schwere Viruserkrankung, die durch Mückenstiche übertragen wird. Ihr wird durch Impfung und durch die Vermeidung von Mückenstichen vorgebeugt. Eine Gelbfieberimpfung wird allen Äthiopien-Reisenden ab einem Alter von neun Monaten empfohlen, eine Impfbescheinigung ist bei der Einreise vorzulegen.

Benin: Lassa-Fieber. Im Department Borgou wurde ein Ausbruch von Lassa-Fieber gemeldet. Lassa-Fieber ist eine hämorrhagische Virus-Erkrankung. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt meist durch Aufnahme oder Inhalation der Ausscheidungen infizierter Nagetiere, insbesondere von Ratten. Die Krankheit kann sich auch durch direkten Kontakt mit den Körperflüssigkeiten einer infizierten Person ausbreiten. Strenge Hygiene und die Vermeidung des Kontakts zu kranken Menschen beugen einer Infektion vor. Das Risiko für Geschäftsreisende ist gering.

Kamerun, Mexiko, Tschad: Masern. Masern werden durch ein hoch ansteckendes Virus hervorgerufen, das sich über infizierte Tröpfchen von Mensch zu Mensch ausbreitet. Ausbrüche treten häufig in nicht ausreichend geimpften Populationen auf. Häufige Symptome sind Fieber, Husten und ein charakteristischer Ausschlag. Alle Reisenden Richtung Kamerun sollten sicherstellen, dass sie vollständig gegen Masern immun sind.

Mosambik: Cholera. Der Ausbruch wird aus der Provinz Cabo Delgado gemeldet. Cholera breitet sich über kontaminierte Nahrung und Wasser aus. Zu den Symptomen gehören Erbrechen und starker wässriger Durchfall, die zu starker Dehydrierung führen können. Reisende, die in hochwertigen Unterkünften mit Zugang zu sicheren Lebensmitteln und Wasser übernachten, sind einem geringen Risiko ausgesetzt. Wer mit unhygienischen Bedingungen rechnet, sollte sich impfen lassen.

Osterinsel (Chile), Réunion: Dengue. Auf der abgelegenen Osterinsel sowie im Süden der zu Frankreich gehörenden Insel Réunion (Indischer Ozean) wurde die hauptsächlich von Mücken übertragenen Krankheit registriert. Denguefieber kann eine Reihe von Symptomen verursachen, unter anderem Fieber, Kopfschmerzen und Ausschlag. Die sicherste Vorsichtsmaßnahme ist es, Mückenstiche zu vermeiden.

Togo: Polio. An mehreren Orten wurden Fälle von zirkulierendem, von Impfstoffen abgeleitetem Poliovirus Typ 2 nachgewiesen. Polio ist eine ansteckende Viruserkrankung, die zu Lähmungen und zum Tod führen kann. Die Infektion wird durch Einnahme von kontaminierten Nahrungsmitteln oder Wasser oder direkt über eine infizierte Person übertragen. Die cVDPV-Stämme können in nicht ausreichend geimpften Populationen auftreten. Reisenden wird empfohlen, sich vor Reiseantritt vollständig gegen Polio immunisieren zu lassen, auch durch Auffrischungsimpfungen, und ausschließlich sichere Lebensmittel und Wasser zu sich zu nehmen.

Diese Übersicht über die aktuellen Gesundheitsgefahren in der Welt hat der Medizin- und Sicherheitsdienstleister International SOS exklusiv für Reise vor9 zusammengestellt.

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