Tägliche News für die Travel Industry

5. November 2019 | 07:00 Uhr
Teilen
Mailen

Wo auf der Welt im November Gesundheitsgefahren lauern

Dengue-Fieber ist weltweit weiter auf dem Vormarsch. Masern- und Poliofälle treten verstärkt auf, das West-Nil-Virus verbreitet sich. Das Gesundheits-Update für Reisende hat der Medizin- und Sicherheitsdienstleister International SOS für Reise vor9 zusammengestellt.

Gesundheit Dengue Virus in 3D

Dengue-Virus als 3D-Modell: Das Fieber ist weltweit auf dem Vormarsch

Anzeige
Philadelphia

Mit Themenwochen Reisebüros für Ihre Destination begeistern

Eine Themenwoche von Counter vor9 rückt Ihre Destination in den Mittelpunkt – eine ganze Woche lang im Newsletter und auf der Website. Gewinnspiel für Expedienten und Bildergalerie inklusive. Damit erreichen Sie den Reisevertrieb direkt, stationär wie online. Reise vor9

Dengue-Fieber breitet sich weiter aus. Die Zahl der Krankheitsfälle in den betroffenen Ländern steigt weiter: Bhutan, China, Dominikanische Republik, Guam, Mexiko, Nepal und Sri Lanka. Die Krankheit wird von Mücken übertragen und ist sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gebieten verbreitet.

Polio ist in weiteren Ländern ausgebrochen und verbreitet sich dort. Betroffene Länder sind: Äthiopien, Ghana und die Philippinen. In einigen Ländern wurde ein zirkulierendes, von Impfstoffen abgeleitetes Poliovirus Typ 2 (cVDPV2) nachgewiesen. Die Stämme können in nicht ausreichend geimpften Populationen auftreten.

Zusätzlich gibt es Meldungen aus einzelnen Ländern:

Australien: Masern. In Perth im Raum Rockingham wurde ein Masernausbruch gemeldet. Masern werden durch ein hoch ansteckendes Virus verursacht, das sich von Mensch zu Mensch über infizierte Tröpfchen ausbreitet.

Äthiopien: Rifttalfieber. Tausende Fälle von Rifttalfieber (Chikungunya) wurden aus Dire Dawa gemeldet. Die Krankheit verbreitet sich durch Mückenstiche. Die Krankheit kann schwerwiegend sein. Es gibt keine spezifische Behandlung und keinen Impfstoff.

Dänemark: Keuchhusten. In diesem Jahr wurde eine Zunahme von Keuchhusten-Fällen (Pertussis) beobachtet. Die Fallzahlen übersteigen die der vergangenen Jahre. Pertussis ist hoch ansteckend und breitet sich aus, wenn infizierte Personen husten oder Tröpfchen in die Luft niesen.

Großbritannien: Mumps. Landesweit nimmt die Zahl der Mumpsfälle zu, sie liegt über den Zahlen des Vorjahrs.

Kanada: Keuchhusten. Aus dem Süden der Provinz Alberta wurde ein Keuchhusten-Ausbruch (Pertussis) gemeldet. Legionärskrankheit. In Orillia in der kanadischen Provinz Ontario wurden Fälle der Legionärskrankheit nachgewiesen. Untersuchungen nach der möglichen Quelle wurden eingeleitet.

Lybien: Lassa-Fieber. In mehreren Landkreisen wurden Fälle von Lassa-Fieber, einschließlich einiger Todesfälle gemeldet.

Samoa: Masern. Aus Samoa wird ein Masern-Ausbruch gemeldet. Alle Reisenden sollten sicherstellen, dass sie vollständig gegen Masern immun sind.

Tansania: unbekannte Erkrankung. Mindestens vier Menschen sind an einem Fieber erkrankt, zu dem es noch keine offizielle Diagnose gibt. Drei der Betroffenen waren in Daressalam, von ihnen ist einer gestorben, ein weiterer in Mwanza. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde inoffiziell darüber informiert, dass die Krankheiten möglicherweise durch Ebola verursacht wurde.

Thailand: Masern. In fast allen Provinzen sind Fälle von Masern aufgetreten, in einigen Gebieten auch größere Ausbrüche

Uganda: Lassa-Fieber. Seit Juni wurden vermehrt Fälle von Malaria gemeldet. Malaria ist in ganz Uganda verbreitet.
 
USA: Legionärskrankheit. Fälle der Legionärskrankheit wurden in Batavia im Großraum Chicago bestätigt. Untersuchungen zur potenziellen Quelle sind im Gange. West-Nil-Virus: Es wurde über vermehrte Fälle berichtet, einschließlich einiger Todesfälle. Der US-Bundesstaat Arizona ist am stärksten betroffen.

Vietnam: Melioidose. In Vietnam sind mehrere Fälle von Melioidose aufgetreten, darunter einige Todesfälle. Melioidose ist eine bakterielle Erkrankung, die durch kontaminierte Böden und Oberflächengewässer verursacht wird.

Zentralafrikanische Republik: Rifttalfieber. Fälle von Rifttalfieber wurden aus Bossembele in der Unterpräfektur Boali gemeldet. Die Krankheit kann durch Kontakt mit Blut, Organen oder Körperflüssigkeiten infizierter Tiere auf den Menschen übertragen werden.

Diese Übersicht über die aktuellen Gesundheitsgefahren in der Welt hat der Medizin- und Sicherheitsdienstleister International SOS exklusiv für Reise vor9 zusammengestellt.

Anzeige Reise vor9