Tägliche News für die Travel Industry

30. Juni 2020 | 17:21 Uhr
Teilen
Mailen

Worauf Reisende im Juli in Sachen Gesundheit achten sollten

Beherrschendes Thema ist unverändert das Coronavirus. Aber auch bekannte Krankheiten wie Polio, Dengue, und Masern bleiben virulent. Strenge Hygiene, sichere Nahrungsmittel und Wasser, die Vermeidung von Mückenstichen und die richtigen Impfungen bleiben wichtige Maßnahmen, raten die Sicherheitsexperten von International SOS.

Costa Rica Vulkan Arenal mit Dschungel

Auch in Costa Rica, hier der Vulkan Arenal, sollten sich Reisende vor dem Dengue-Fieber schützen

Anzeige
Jersey

Mit Themenwochen Reisebüros für Ihre Destination begeistern

Eine Themenwoche von Counter vor9 rückt Ihre Destination in den Mittelpunkt – eine ganze Woche lang im Newsletter und auf der Website. Gewinnspiel für Expedienten und Bildergalerie inklusive. Damit erreichen Sie den Reisevertrieb direkt, stationär wie online. Reise vor9

Coronavirus: Wer gegenwärtig reist, sollte sich über die hygienischen Vorschriften und die Einschränkungen des öffentlichen Lebens am Zielort unterrichten. Aktuelle Informationen zur Entwicklung des Coronavirus Sars-CoV-2, Auslöser der Krankheit Covid-19, stellt International SOS unter pandemic.internationalsos.com/2019-ncov bereit.

Äthiopien: Polio. An mehreren Orten wurden Fälle von zirkulierendem, von Impfstoffen abgeleitetem Poliovirus Typ 2 (cVDPV2) nachgewiesen. Polio ist eine ansteckende Viruserkrankung, die zu Lähmungen und zum Tod führen kann. Die Infektion wird durch Einnahme von kontaminierten Nahrungsmitteln oder Wasser oder direkt über eine infizierte Person übertragen. Die cVDPV-Stämme können in nicht ausreichend geimpften Populationen auftreten. Reisenden wird empfohlen, sich vor Reiseantritt vollständig gegen Polio immunisieren zu lassen, auch durch Auffrischungsimpfungen, und ausschließlich sichere Lebensmittel und Wasser zu sich zu nehmen.

Argentinien: Dengue. Das Land meldet eine zunehmende Zahl von Infektionen mit der hauptsächlich von Mücken übertragenen Krankheit. Denguefieber kann eine Reihe von Symptomen verursachen, unter anderem Fieber, Kopfschmerzen und Ausschlag. Einige Menschen (insbesondere Kleinkinder, Schwangere und die, die bereits eine Infektion hinter sich haben) entwickeln eine schwere Form, die zu tödlichen Komplikationen führen kann. Die sicherste Vorsichtsmaßnahme ist es, Mückenstiche zu vermeiden. Ein allgemein empfohlener Impfstoff steht in Deutschland noch nicht zur Verfügung.

Australien: Ross River Fever. In den australischen Bundesstaaten New South Wales und Queensland wurde eine erhöhte Fallzahl von von Ross River Fever registriert. Ross River Fieber ist eine Viruserkrankung, die über Mückenstiche übertragen wird. Die Symptome sind normalerweise mild und grippeähnlich, in schwereren Fällen können Müdigkeit und Gelenkschmerzen monatelang anhalten. Es gibt keine spezifische Behandlung oder Impfung. Die sicherste Vorbeugung ist die Vermeidung von Mückenstichen.

Burkina Faso: Polio. Aus mehreren Orten wurden Fälle von zirkulierendem, von Impfstoffen abgeleitetem Poliovirus Typ 2 (cVDPV2) gemeldet. Betroffen sind die Regionen Centre-Est, Centre-Nord und Ouagadougou. Polio ist eine ansteckende Viruserkrankung, die zu Lähmungen und zum Tod führen kann. Die Infektion wird durch Einnahme von kontaminierten Nahrungsmitteln oder Wasser oder direkt über eine infizierte Person übertragen. Die cVDPV-Stämme können in nicht ausreichend geimpften Populationen auftreten. Reisenden wird empfohlen, sich vor Reiseantritt vollständig gegen Polio immunisieren zu lassen, auch durch Auffrischungsimpfungen, und ausschließlich sichere Lebensmittel und Wasser zu sich zu nehmen.

Costa Rica: Dengue. Das Land meldet eine zunehmende Zahl von Infektionen mit der hauptsächlich von Mücken übertragenen Krankheit. Denguefieber kann eine Reihe von Symptomen verursachen, unter anderem Fieber, Kopfschmerzen und Ausschlag. Einige Menschen (insbesondere Kleinkinder, Schwangere und die, die bereits eine Infektion hinter sich haben) entwickeln eine schwere Form, die zu tödlichen Komplikationen führen kann. Die sicherste Vorsichtsmaßnahme ist es, Mückenstiche zu vermeiden. Ein allgemein empfohlener Impfstoff steht in Deutschland noch nicht zur Verfügung.

Kongo (DR): Polio. Auch im Kongo gibt es in einer Reihe von Provinzen Fälle von zirkulierendem, von Impfstoffen abgeleitetem Poliovirus Typ 2 (cVDPV2). Polio ist eine ansteckende Viruserkrankung, die zu Lähmungen und zum Tod führen kann. Die Infektion wird durch Einnahme von kontaminierten Nahrungsmitteln oder Wasser oder direkt über eine infizierte Person übertragen. Die cVDPV-Stämme können in nicht ausreichend geimpften Populationen auftreten. Reisenden wird empfohlen, sich vor Reiseantritt vollständig gegen Polio immunisieren zu lassen, auch durch Auffrischungsimpfungen, und ausschließlich sichere Lebensmittel und Wasser zu sich zu nehmen.

Kongo (DR): Ebola. Das Land meldet einen neuen Ausbruch in der Provinz Equateur. Der Ausbruch in den Provinzen North Kivu und Ituri dagegen könnte in den kommenden Wochen vollständig eingedämmt sein. Ebola wird durch Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten (einschließlich Erbrochenem und Durchfall) infizierter oder toter Menschen übertragen. Beschäftigte im Gesundheitswesen, Haushaltsmitglieder und Personen, die an traditionellen Bestattungspraktiken teilnehmen (den Körper berühren), sind einem hohen Risiko ausgesetzt. Nicht notwendige Reisen in die betroffenen Gebiete sollten verschoben werden. Schutz vor Infektionen bieten strenge Hygiene und die Vermeidung des Kontakts mit Blut und Körperflüssigkeiten. Reisende sollten nicht an traditionellen Beerdigungen teilnehmen und Gesundheitseinrichtungen meiden, in denen Ebola-Patienten behandelt werden.

Kongo (DR): Beulenpest. Im Nordosten des Landes, nahe der ugandischen Grenze, wurden Fälle von Beulenpest und septikämischer Pest festgestellt und Todesfälle gemeldet. Es ist bekannt, dass die Pest in der Demokratischen Republik Kongo auftritt. Jedes Jahr werden sporadische Fälle gemeldet. Die Krankheit wird durch ein Bakterium verursacht, das hauptsächlich Nagetiere befällt. Sie wird durch Bisse von Flöhen oder seltener durch den Kontakt mit einem infizierten Tier oder einer infizierten Person übertragen. Reisende sollten eine Ansteckung durch strenge Hygienemaßnahmen verhindern sowie den Kontakt mit kranken Menschen vermeiden.

Nepal: Masern. In mehreren Distrikten Nepals, auch in Kathmandu, sind die Masern ausgebrochen. Masern werden durch ein hoch ansteckendes Virus hervorgerufen, das sich über infizierte Tröpfchen von Mensch zu Mensch ausbreitet. Ausbrüche treten häufig in nicht ausreichend geimpften Populationen auf. Häufige Symptome sind Fieber, Husten und ein charakteristischer Ausschlag. Masern können zu schwerwiegenden Komplikationen führen, insbesondere wenn sehr kleine Kinder, ältere Menschen oder schwangere Frauen infiziert sind. Alle Reisenden Richtung Nepal sollten sicherstellen, dass sie vollständig gegen Masern immun sind.

Niger: Polio. In Niamey and Tillaberi wurden Fälle von zirkulierendem, von Impfstoffen abgeleitetem Poliovirus Typ 2 (cVDPV2) nachgewiesen. Polio ist eine ansteckende Viruserkrankung, die zu Lähmungen und zum Tod führen kann. Die Infektion wird durch Einnahme von kontaminierten Nahrungsmitteln oder Wasser oder direkt über eine infizierte Person übertragen. Die cVDPV-Stämme können in nicht ausreichend geimpften Populationen auftreten. Reisenden wird empfohlen, sich vor Reiseantritt vollständig gegen Polio immunisieren zu lassen, auch durch Auffrischungsimpfungen, und ausschließlich sichere Lebensmittel und Wasser zu sich zu nehmen.

Simbabwe: Malaria. In einigen Teilen des Landes wurden vermehrt Fälle von Malaria bestätigt. Die Krankheit verbreitet sich durch Mückenstiche und kann tödlich sein, wenn sie nicht sofort behandelt wird. Frühe Symptome sind grippeähnlich, wie Fieber, Kopf-/Gliederschmerzen und allgemeine Schwäche. Die Symptome einer Malaria können bis zu sieben Tage nach der Ansteckung sichtbar werden, es sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Der sicherste Schutz vor Infektionen ist die Vermeidung von Mückenstichen.

Somalia: Cholera. Nach starken Regenfällen und Überschwemmungen des Flusses Shabelle wurde ein Anstieg der Cholera-Fälle gemeldet. Am stärksten betroffen sind die Bundesstaaten Hirshabelle, Jubaland, Puntland und Südwesten. Cholera breitet sich über kontaminierte Nahrung und Wasser aus. Zu den Symptomen gehören Erbrechen und starker wässriger Durchfall, die zu starker Dehydrierung führen können. Reisende, die in hochwertigen Unterkünften mit Zugang zu sicheren Lebensmitteln und Wasser übernachten, sind einem geringen Risiko ausgesetzt. Grundsätzlich sollte sichergestellt werden, dass Lebensmittel und Wasser für den Verzehr sicher sind. Wer mit unhygienischen Bedingungen rechnet, sollte sich impfen lassen.

Togo: Polio. Es gibt einen weiteren Fall von zirkulierendem, von Impfstoffen abgeleitetem Poliovirus Typ 2 (cVDPV2). Polio ist eine ansteckende Viruserkrankung, die zu Lähmungen und zum Tod führen kann. Die Infektion wird durch Einnahme von kontaminierten Nahrungsmitteln oder Wasser oder direkt über eine infizierte Person übertragen. Die cVDPV-Stämme können in nicht ausreichend geimpften Populationen auftreten. Reisenden wird empfohlen, sich vor Reiseantritt vollständig gegen Polio immunisieren zu lassen, auch durch Auffrischungsimpfungen, und ausschließlich sichere Lebensmittel und Wasser zu sich zu nehmen.

Uganda: Cholera. Ein Cholera-Ausbruch wird aus dem Nordosten Ugandas gemeldet, nahe der Grenze zu Kenia. Cholera breitet sich über kontaminierte Nahrung und Wasser aus. Zu den Symptomen gehören Erbrechen und starker wässriger Durchfall, die zu starker Dehydrierung führen können. Reisende, die in hochwertigen Unterkünften mit Zugang zu sicheren Lebensmitteln und Wasser übernachten, sind einem geringen Risiko ausgesetzt. Grundsätzlich sollte sichergestellt werden, dass Lebensmittel und Wasser für den Verzehr sicher sind. Wer mit unhygienischen Bedingungen rechnet, sollte sich impfen lassen.

Die Angaben über Gesundheitsgefahren in der Welt stammen vom medizinischen und Sicherheitsspezialisten International SOS und werden exklusiv für Reise vor9 zusammengestellt. Weitere Informationen in deutscher Sprache finden Sie auf der Website www.internationalsos.de.

Kennen Sie schon den täglichen Podcast von Reise vor9? Alles Wichtige für Reiseprofis in drei Minuten. Einfach mal reinhören:

Anzeige Reise vor9