Zypern schnürt Hilfspaket, um Tourismussaison zu retten
Mit einem Hilfspaket über 200 Millionen Euro soll die Saison auf Zypern gerettet und die Folgen der Nahostkrise für den Tourismus abgemildert werden. Denn derzeit verzeichnet die Mittelmeerinsel stark rückläufige Buchungen.
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Veranstalter berichten von einer stark rückläufigen Nachfrage für die in Kürze startende Sommersaison auf Zypern
Die Regierung in Nikosia hat deshalb ein Hilfspaket in Höhe von 200 Millionen Euro geschnürt. Im April sollen rund 30 Prozent der Löhne in betroffenen Hotelbetrieben übernommen werden. Ziel ist es, verzögerte Saisonstarts abzufedern und Arbeitsplätze zu sichern. Zusätzlich sind Unterstützungen für Fluggesellschaften geplant, um die Anbindung an zentrale Märkte stabil zu halten.
Für Verunsicherung bei den Reisenden sorgt die Nähe zum Iran. Anfang März wurde ein britischer Militärstützpunkt nahe Limassol von einer Drohne getroffen. Der Schaden war gering, doch der Imageschaden wiegt bis heute schwer.