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5. März 2020 | 07:00 Uhr
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Deutsche Urlauber buchen immer öfter im Internet

Internet und E-Mail werden als Buchungskanäle für Urlaubsreisen immer wichtiger. Das ist das zentrale Ergebnis einer Auswertung FUR-Reiseanalyse 2020 für den Verband Internet Reisevertrieb (VIR). Demnach buchten 51 Prozent der Bundesbürger ihre Ferien auf digitalem Weg, nur noch 39 Prozent im persönlichen Gespräch im Reisebüro oder am Telefon.

Besonders stark war die Verlagerung von persönlich zu digital bei den Bausteinreisen. Vor fünf Jahren platzierten noch 45 Prozent ihre Buchungen für Urlaubsreisen ab fünf Tagen Dauer online, 2019 waren es 70 Prozent. Bei den Unterkünften hat sich in fünf Jahren weniger verändert. 2014 wurden sie zu 52 Prozent online gebucht, 2019 zu 66 Prozent.

Interessant ist die Entwicklung bei Pauschalreisen mit mindestens fünf Tagen Dauer. Hier erreichten die digitalen Buchungswege 2019 gerade 33 Prozent. Fünf Jahre zuvor waren es 27 Prozent. Dies scheint eine Domäne der Reisebüros zu bleiben.

Anders bei den Kurzreisen von zwei bis vier Tagen Dauer. Hier werden bereits 70 Prozent der Pauschalreisen online gebucht, reine Unterkünfte sogar zu 85 Prozent.

Ob digital oder persönlich gebucht wird, hängt klar mit dem Alter zusammen. 60 Prozent der 14- bis 49-Jährigen bevorzugen die Buchung per Klick und E-Mail. Die Buchung im Reisebüro bei den über 50-Jährigen mehr Fans.

Für die Reiseanalyse 2020 befragte die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen im Januar und Februar 7.700 deutschsprachige Personen zwischen 14 und 75 Jahren.

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