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12. August 2021 | 15:11 Uhr
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Aktuelles Buchungsvolumen in Reisebüros bleibt schwach

Mehr als die Hälfte der rund 250 Teilnehmer an einer Counter-vor9-Umfrage muss mit einem sehr geringen Buchungsvolumen vorliebnehmen. Wenn überhaupt, wird entweder sehr kurzfristig oder sehr langfristig gebucht. Sorgen bereiten auch zahlreiche Stornierungen.

Gähnende junge Frau

Der erhoffte Buchungsschwung bleibt monentan aus

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"Der Tagesablauf ist mit Umbuchungen bedingt durch Stornierungen ausgefüllt", schreibt ein Umfrageteilnehmer. Zum Glück würden Kreuzfahrten für 2022 gebucht, fügt der Inhaber oder die Inhaberin eines Reisebüros hinzu. Auch aus anderen Kommentaren zu der am Mittwoch durchgeführten Umfrage geht hervor, dass nur wenige Kunden den Weg ins Reisebüro finden. "Fast Null", kommentiert ein Reiseprofi die Nachfrage. Und selbst, wenn es Buchungen gab, sind die Einnahmen keineswegs sicher: "Ich hatte zirka 14 Tage ein gutes Buchungsvolumen, was ich aber auch zu 60 Prozent kostenfrei wieder storniert habe", heißt es in einem weiteren Kommentar.

Bei mehr als 90 Prozent aller Umfrageteilnehmer präsentiert sich das aktuelle Buchungsvolumen "eher niedrig" oder "sehr niedrig". Rund ein Drittel der Befragten registriert zudem, wenn überhaupt, extrem kurzfristige Anfragen von Kunden. In populären Zielen wie Deutschland, Italien oder Kroatien hapere es dann meist an der Verfügbarkeit, schreibt ein Verkaufsprofi. Ein weiteres Drittel der Umfrageteilnehmer verzeichnet bei den Buchungen eine Zweiteilung: entweder sehr kurzfristig oder sehr langfristig. Ein großes Gewicht mittel- und langfristiger Buchungen sehen indes nur acht Prozent der Umfrageteilnehmer.

Bei den bevorzugten Reisezielen für den Sommer und Herbst sehen die Reisebüros Griechenland vorn. Drei Viertel der Befragten erkennen dort ungeachtet der Brände in einigen Regionen Potenzial. Dahinter folgen Deutschland und, mit einigem Abstand, die Türkei. Für Italien (43%) sehen die Reiseverkäufer bessere Chancen als für Spanien (35%). Bei Destinationen wie Ägypten (17%), Bulgarien (17%) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (9%) sind die Reiseprofis im Hinblick auf die Nachfrage eher zurückhaltend.

Christian Schmicke

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