Ampel beschließt mehr Geld für Deutschland-Tourismus
Die Deutsche Zentrale für Tourismus, die im Ausland für Reisen nach Deutschland trommelt, bekommt im nächsten Jahr mehr Geld, haben die Regierungsparteien beschlossen, so der grüne Bundestagsabgeordnete Stefan Schmidt (Foto). Aufgestockt werden auch die Mittel für die Digitalisierung und den Klimaschutz im Deutschland-Tourismus.
Inga Haar
Stefan Schmidt, Tourismuspolitischer Sprecher der Grünen, findet das zusätzliche Geld für die DZT sei bitter nötig
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"Das zusätzliche Geld ist bitter nötig, um den Neustart des Deutschland-Tourismus nach zwei mehr als angespannten Jahren wieder anzukurbeln", sagt der tourismuspolitische Sprecher der Grünen, Stefan Schmidt. Im Bundeshalt 2022 seien für die Deutsche Zentrale für Tourismus 4,6 Millionen Euro mehr vorgesehen als im ersten Haushaltsentwurf, jetzt knapp 39,1 Millionen Euro.
Zudem will der Bund knapp drei Millionen Euro für "die Förderung der Leistungssteigerung im Tourismusgewerbe" ausgeben. Mit diesem Geld sollen Innovationen im Bereich Digitalisierung, Klima- und Umweltschutz im Deutschland-Tourismus gefördert werden. Beiden Budgetplanungen hat der Haushaltsausschuss des Bundestags am Mittwoch zugestimmt.
Die CDU/CSU-Fraktion hatte deutlich mehr Geld für die DZT gefordert und wollte den Zuschuss des Bundes auf 60 Millionen Euro erhöhen. Wegen der Pandemie und des Ukraine-Krieges würden viele Reisende von einem Besuch Deutschlands absehen, sagt Anja Karliczek. "Deswegen brauchen wir gerade jetzt eine wirksame und finanziell gut ausgestattete Auslandsvermarktung." Zusätzlich wollte die CDU/CSU ein Programm zur Entwicklung des Tourismus im ländlichen Raum durchsetzen.