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15. November 2021 | 17:54 Uhr
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Angeblich Interessenten für Geschäftsreise-Start-up Voya

Der vorläufige Insolvenzverwalter Gideon Böhm von der Kanzlei Münzel & Böhm sei bereits in Verhandlung mit Investoren, heißt es. Das Unternehmen, das am 8. November Insolvenz beantragt hatte, stoße „besonders bei strategischen Investoren aus den Bereichen Business Travel und Carsharing auf großes Interesse“.

Insolvenz

Für das insolvente Start-up Voya gibt es Interessenten

Die Geschäftsreiseplattform Voya verknüpft Online-Buchungen mit persönlicher Beratung und Geschäftsprozessen wie Reiskostenabrechnungen. Über das System des Tochterunternehmens von Volkswagen Financial Services können beispielsweise die Kunden der Lufthansa City Center Reisebüros Flüge, Hotels, Züge und Mietwagen buchen und auch bezahlen.

Mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters werde der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weitergeführt, alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben und die Gehälter seien im Rahmen des Insolvenzgeldes gesichert, teilt Voya mit. Insolvenzverwalter Böhm sei "sehr zuversichtlich, das Unternehmen zum Jahresbeginn 2022 mit einer übertragenden Sanierung wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen“.

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