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28. April 2020 | 15:26 Uhr
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Außenminister will Reisewarnung bis Mitte Juni verlängern

Der deutsche Reisepass ist derzeit kein Türöffner und es gibt keine Aussichten auf Lockerung: Bundesaußenminister Heiko Maas hat Hoffnungen auf einen Sommerurlaub im Ausland erneut einen Dämpfer verpasst. Der "Spiegel" meldet, dass die weltweite Reisewarnung bis mindestens 14. Juni verlängert werden soll.

Reisepass Deutschland Foto iStock Eyewave.jpg
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"Die Reisewarnung, die es gibt, geht bis zum Sonntag dieser Woche", sagte der SPD-Politiker im ZDF. "Ich gehe davon aus, dass in den Wochen darauf zunächst einmal keine Hinweise darauf gibt, diese Reisewarnung aufzuheben", so der Außenminister wörtlich in der Wiso-Sondersendung.

Der Spiegel meldet heute Früh, dass die strikte Reisewarnung für die gesamte Welt bis zum 14. Juni verlängert werden soll, also um sechs Wochen. Dies habe das Außenministerium unter den Bundesministern abgestimmt. Damit könnten Auslandsreisen über Pfingsten storniert werden. Über die Fortsetzung der Reisewarnung im Sommer soll später entschieden werden.

Maas sucht eine europäische Antwort auf die Frage der Reisewarnungen, kann sich aber auch eine bilaterale Vorgehensweise vorstellen. "Wir wissen nicht, welche Reiseziele überhaupt ansteuerbar sind." Die Länder selbst müssten erst einmal entscheiden, ob und wann sie Einreise- und Ausgangssperren aufheben. Sonst könne man Urlaub sowieso vergessen.

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