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20. August 2026 | 12:34 Uhr
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Avanti Busreisen sucht neuen Eigentümer

Der Chef von Avantin Busreisen, Hans-Peter Christoph (Foto), sucht öffentlich nach einem Käufer für seinen Reiseveranstalter. Der Unternehmer will im Februar 2028 mit 70 Jahren aufhören. Einen Nachfolger hat er bislang nicht gefunden. In einem Rundbrief wirbt Christoph nun um Interessenten, die Avanti weiterführen und entwickeln wollen.

Christoph Hans-Peter

Hans-Peter Christoph sucht einen Käufer für sein Unternehmen

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Christoph verbindet die Suche nach einem Nachfolger in seinem Rundbrief mit einem persönlichen Rückblick. Vor 50 Jahren fuhr er erstmals als 18-Jähriger einen Lastwagen, später steuerte er während des Studiums Sattelzüge durch Europa und bis in den Nahen Osten. Diese Zeit habe den Grundstein für sein Interesse am Reisen und später für das eigene Reiseunternehmen gelegt, schreibt er.

Nun zieht der Avanti-Chef eine klare zeitliche Grenze. "Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden aufzuhören, wenn ich 70 werde", schreibt Christoph. Das sei im Februar 2028 der Fall.

Nachfolger bislang nicht gefunden

In den vergangenen Jahren habe er wiederholt über die Zukunft des Unternehmens nachgedacht, bislang aber keinen geeigneten Nachfolger gefunden. Auch eine familieninterne Lösung zeichnet sich nicht ab. Seine vier Kinder seien beruflich anderweitig orientiert, so der Firmenchef.

Deshalb wendet er sich nun direkt an Kunden und Wegbegleiter. "Gibt es jemanden, der oder die Avanti übernehmen möchte? Oder kennen Sie jemanden, der das gerne machen würde?" fragt er in seinem Rundbrief. Sein Wunsch sei, dass der Betrieb weitergeführt und weiterentwickelt werde.

Programm für 2027 steht

Als Grundlage dafür nennt Christoph ein gut laufendes Reiseprogramm, ein eingespieltes Team, einen wachsenden Stammkundenkreis sowie die eigene Busflotte. Zudem verweist er auf die langjährige Marktpräsenz von Avanti und die Positionierung des Unternehmens im nachhaltigen Reisen.

Für 2027 sei der Großteil der Reisen bereits veröffentlicht, so Christoph; der Katalog soll Ende Oktober erscheinen. Er sei zuversichtlich, innerhalb der verbleibenden Zeit eine Lösung zu finden. "Vielleicht tut sich eine Tür auf", schreibt er. Bis dahin soll der Betrieb nach seinen Worten wie gewohnt weiterlaufen.

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