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23. September 2019 | 16:00 Uhr
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Britische Behörden holen Cook-Gäste zurück

Anders als in Deutschland werden Thomas-Cook-Gäste aus Großbritannien aus den Ferienzielen mit Flügen der Luftfahrtbehörde CAA und anderer Airlines zurückgeholt. Mindestens 45 Flugzeuge sind dafür im Einsatz.

Thomas Cook Airlines

Die Flotte der britischen Thomas-Cook-Airline ist gegroundet

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Rund 150.000 Kunden des insolventen Konzerns aus Großbritannien sollen bis zum 6. Oktober zurückgeholt werden. Dabei handele es sich um die "größte Rückholaktion in Friedenszeiten in der Geschichte des Vereinigten Königreichs", erklärt Verkehrsminister Grant Shapps. Die Luftfahrtbehörde CAA erklärt auf einer eigens dafür eingerichteten Website, dass die Flüge zeitlich so nahe wie möglich an den ursprünglich geplanten Flugzeiten liegen sollen. In Einzelfällen könnten Urlauber dazu aufgefordert werden, ihren Rückflug aus dem Urlaubsort selbst zu buchen und die Kosten dafür bei der CAA einzureichen, heißt es.

Wegen des erwarteten Ansturms auf die dafür vorgesehene Callcenter-Hotline forderte die CAA Reisende am Montag auf, zunächst nur dort anzurufen, wenn ihr geplanter Flug innerhalb der nächsten 48 Stunden hätte stattfinden sollen.

Zusätzliche Kosten für ihren weiteren Hotelaufenthalt am Urlaubsort und den bereitgestellten Rückflug entstünden britischen Thomas-Cook-Kunden nicht, versichert das Verkehrsministerium. Diese würden entweder von der Regierung oder der Kundengeldabsicherung ATOL übernommen.

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