BTW-Tourismusgipfel mit neuem Konzept
Der 27. Tourismusgipfel des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) am 19. Mai verspricht Teilnehmern deutlich mehr Austausch als in der Vergangenheit und neue Formate. Neu ist auch der Veranstaltungsort: An die Stelle des alt-ehrwürdigen Hotels Adlon tritt das Axica Berlin-Mitte.
AXICA
Neuer Veranstaltungsort: Axica Kongress- und Tagungszentrum am Pariser Platz in Berlin
Über viele Jahre lief der Tourismusgipfel des BTW zuverlässig in derselben Form ab. Die wichtigste und in manchen Jahren nahezu auch einzige größere Aktivität des touristischen Dachverbandes widmete sich Reden politischer und touristischer Akteure zu aktuellen Themen und lancierte Podiumsdiskussionen zwischen Touristik, Hotellerie und Politik. Bisweilen wechselten die handelnden Personen, manchmal auch – je nach Tagesaktualität – die Themen, doch Konzept und Veranstaltungsort blieben gleich.
Neue Location, mehr Dialog
Im Gespräch mit Reise vor9 hatte BTW-Generalsekretär Sven Liebert jüngst angedeutet, dass sich das ändern werde, und ein dialogorientierteres Format angekündigt. Nun liefert der Verband. Dabei wechselt mit dem Konzept auch die Location. An die Stelle des Adlon Hotels rückt das Axica Kongress- und Tagungszentrum am Pariser Platz in Berlin, das sich nach eigenem Bekunden Nachhaltigkeit, Vielfalt und die Gemeinwohl-Ökonomie auf die Fahnen geschrieben hat.
Und auch inhaltlich soll sich einiges ändern. Erstmals sind sogenannte Breakout-Sessions Teil des Programms. Kleinere Gruppen sollen gezielt an einzelnen Themen arbeiten und laut BTW für "noch mehr Interaktion und praxisnahe Impulse" sorgen.
Standortbestimmung bleibt im Mittelpunkt
Zudem verspricht der Dachverband für die Veranstaltung am 19. Mai "mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer, mehr Networking, mehr Inspiration". Insgesamt soll sich der Tourismusgipfel vom Vortrags- zum Dialogformat entwickeln.
Inhaltlich werden freilich auch 2026 die "Klassiker" im Mittelpunkt stehen. So kündigt der BTW für das Gipfeltreffen eine klare Standortbestimmung für die gesamte Branche und Einblicke in politische Faktoren an, die für die Zukunftssicherung entscheidend sind. Daneben soll indes deutlich mehr Raum für "Innovation, Transformation, neue Denkansätze und Ihr persönliches Tourismusnetzwerk" bleiben.
Christian Schmicke