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15. Juli 2020 | 16:35 Uhr
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Bund will erste Gelder für Cook-Kunden auszahlen

Die ersten Anmeldungen würden derzeit „abschließend geprüft, so dass die ersten Auszahlungen unmittelbar bevorstehen“, heißt es in der Regierungsantwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Die bisher angemeldeten Forderungen belaufen sich laut Bundesverbraucherministerium auf etwa 76 Millionen Euro.

Nach Informationen des "Handelsblatts“ hatten sich Ende Juni knapp 57.000 betroffene Pauschalreisende auf dem "Thomas Cook-Bundportal" registriert und für eine Ausgleichszahlung angemeldet. Insgesamt geht die Bundesregierung allerdings von rund 200.000 betroffenen Pauschalreisebuchungen aus, für die eine Anmeldung über das Portal erfolgen könnte. Sie rechnet mit einem maximalen Forderungsvolumen von 225,25 Millionen Euro.

Nachdem klar geworden war, dass die gesetzlich bei 110 Millionen Euro pro Jahr gedeckelte Insolvenzabsicherung von Kundengeldern nach der Thomas-Cook-Pleite nicht ausreichen würde, um sämtliche angezahlten Beträge zurückzuerstatten, hatte sich die Bundesregierung bereit erklärt, die Differenz zwischen der von Versicherer Zurich ausgezahlten Summe und dem Gesamtschaden zu begleichen.

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