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18. März 2020 | 13:43 Uhr
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China Tours sagt alle Reisen 2020 ab und plant Neustart

Der Hamburger Veranstalter, der bereits Ende Februar Insolvenz beantragt hat, cancelt nun alle geplanten Reisen für das laufende Jahr. Betroffene Kunden sollen ihre Anzahlungen von der R+V Versicherung zurückerhalten.

Den China-Spezialisten hatte die Corona-Krise frühzeitig mit voller Wucht getroffen. Ende Februar stellte Geschäftsführer Liu Guosheng Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung und sagte alle geplanten China-Reisen bis Ende April ab. Nun streicht der Veranstalter sämtliche Termine für das gesamte Jahr.

Der Schritt sei ihm nicht leichtgefallen, aber er spiegele eine Realität wider, die er seinen Kunden "nicht vorenthalten" könne. Mit der Absage der reisen werde Planungssicherheit geschaffen. Kunden sollen die Anzahlungen für gebuchte Reisen von der R+V Versicherung zurückerstattet bekommen.

China Tours werde parallel an der Sanierung und an der Neuplanung für 2021 planen, verspricht der Veranstalter-Chef: „Wir fangen schon jetzt an Reisen für 2021 zu konzipieren und werden Ihnen, so es die Umstände erlauben, ab dem 1. Juli neue China-Reisen für 2021 vorstellen und buchbar machen.“ Wenn die Situation es erlaube, werde China Tours vom Herbst an wieder China-Reisen veranstalten.

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