Tägliche News für die Travel Industry

3. November 2020 | 15:40 Uhr
Teilen
Mailen

Corona-Krise treibt Hotelpreise in den Keller

Zu diesem Ergebnis gelangt eine Auswertung der Hotelpreisentwicklung in 75 Städten weltweit von Dertour. Nur sechs Städte konnten sich dem Negativ-Trend entziehen; darunter mit Konstanz, Baden-Baden, Lübeck und Dresden immerhin vier deutsche.

Preisverfall

Die Hotelpreise stehen in der Crona-Krise unter Druck

Anzeige
Themenwoche

Mit Themenwochen Reisebüros für Ihre Destination begeistern

Eine Themenwoche von Counter vor9 rückt Ihre Destination in den Mittelpunkt – eine ganze Woche lang im Newsletter und auf der Website. Gewinnspiel für Expedienten und Bildergalerie inklusive. Damit erreichen Sie den Reisevertrieb direkt, stationär wie online. Reise vor9

Ermittelt wurde die Preisentwicklung von 2019 bis 2020 anhand der sogenannten Medianpreise von Hotels im Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Segment. Er erfasst nicht den Durchschnittspreis, sondern drückt einen Mittelwert aus, bei dem jeweils genauso Fälle oberhalb des gemessenen Wertes liegen wie darunter.

Am stärksten traf die negative Preisentwicklung demnach Amsterdam, wo die Preise um mehr als 50 Prozent sanken. Hart traf es auch San Francisco (-40%), das kanadische Vancouver (-37%), Bangkok (-35%), Phuket (-34%), New York (-31%) und Miami (-31%). In Europa haben Barcelona (-32%) sowie Moskau, München und Lissabon (-29%) schwer zu kämpfen. In Madrid gaben die Preise um 27 Prozent nach.

DER-Touristik-Chef Ingo Burmester geht davon aus, dass die Preise auch 2021 aus Kundensicht günstig bleiben. „Vor allem bei Reisezielen mit geringer Nachfrage werden die Kosten voraussichtlich sinken“, wird er zitiert. Der Hotelpreis-Index ist auf der Dertour-Website abrufbar.

Kennen Sie schon den täglichen Podcast von Reise vor9? Alles Wichtige für Reiseprofis in drei Minuten. Einfach mal reinhören:

Anzeige Reise vor9