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31. August 2020 | 13:10 Uhr
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Deutschland verliert 38 Milliarden durch ausbleibende Gäste

Auf diese Summe in Euro taxiert das World Travel & Tourism Council (WTTC) die Folgen des Ausbleibens ausländischer Besucher im Zuge der Corona-Pandemie für das laufende Jahr. Die Ausgaben ausländischer Besucher könnten demnach gegenüber dem Vorjahr um 82 Prozent einbrechen.

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Die Organisation, die den Privatsektor der weltweiten Reisebranche repräsentiert, beziffert den täglichen Einnahmeverlust durch das Fehlen ausländischer Touristen auf 104 Millionen Euro und kritisiert zugleich die Quarantänepflicht, die Reisenden aus Corona-Risikogebieten nunmehr auferlegt wird. Dies werde, wie das Beispiel der Quarantänebestimmungen in Großbritannien zeige, zu weiteren Verlusten führen, heißt es – und das nicht nur für Deutschland, sondern für den gesamten Kontinent.

Das WTTC appelliert an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Staatsoberhäupter der übrigen G7-Staaten, einen koordinierten Ansatz zu verfolgen, um die wirtschaftlichen Schäden durch die Covid-19-Pandemie zu begrenzen. Allein in Deutschland hingen 4,6 Millionen Jobs vom Tourismus ab.

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