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20. Juli 2026 | 14:08 Uhr
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Hauser-Chef Häupl geht in den Ruhestand

Manfred Häupl (rechts) verabschiedet sich nach gut 45 Jahren bei Hauser Exkursionen in den Ruhestand. Ende 2024 hatte er den Wander- und Trekkingveranstalter an die Studiosus-Gruppe verkauft. Künftig führen die Studiosus-Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch (links) und Philip Edel das Unternehmen gemeinsam mit drei Bereichsleiterinnen mit mehr als 40 Beschäftigten.

Kubsch Peter-Mario Häupl Manfred

Peter-Mario Kubsch und Manfred Häupl haben die Integration von Hauser Exkursionen in die Studiosus-Gruppe gemeinsam vorangetrieben

Häupl hatte sich Ende Dezember aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Nun endet auch offiziell seine Zeit an der Spitze des Unternehmens. "Der Abschied fällt mir leicht, denn ich weiß Hauser Exkursionen – und damit mein Lebenswerk – bei Studiosus in den besten Händen", sagt er.

Unter seiner Leitung entwickelte sich der frühere Nepal-Spezialist zu einem international tätigen Anbieter für Wander- und Trekkingreisen. Einen Schwerpunkt setzte Häupl früh auf nachhaltigen und wertschöpfenden Tourismus, der bis heute zur

Drei Bereichsleiterinnen übernehmen Verantwortung

Neben Kubsch und Studiosus-Geschäftsführer Philip Edel steuern künftig drei Bereichsleiterinnen das Unternehmen mit rund 40 Beschäftigten. Jeanette Buller verantwortet Marketing, Verkauf und Flug, Tanja Rochus die Touristik. Anja Schillinger übernimmt Personal, Prozesse und IT.

Häupl begann 1980 während seines Studiums als Assistent bei Hauser Exkursionen. Nach dem Tod des Firmengründers Günter Hauser 1981 übernahm er früh Verantwortung, trat 1986 in die Geschäftsführung ein und wurde 1991 Alleingesellschafter.

Engagement für nachhaltigen Tourismus bleibt

Auch im Ruhestand will Häupl dem Tourismus verbunden bleiben. Er engagiert sich nach eigenen Worten weiter im Forum Anders Reisen, im Vorstand der Sir Edmund Hillary Stiftung Deutschland für Nepal und im Stiftungsrat der Red House Foundation für Grönland.

Privat plant er weitere Wanderreisen, unter anderem möglicherweise in die Mongolei. Zudem will er sich stärker in seiner Kirchengemeinde engagieren, Gitarre spielen und ein Buch schreiben.

Christian Schmicke

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